ServiceNow Aktie: Öffnet MCP-Server für KI-Clients
Cantor Fitzgerald sieht KI- und Sicherheitspotenzial, während ServiceNow seine Plattform öffnet und die Zusammenarbeit mit AHEAD ausbaut.
Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert am Freitag 1,4 Prozent
- Cantor Fitzgerald hebt Kursziel auf 174 Dollar
- MCP-Server für vier Module verfügbar
- AHEAD kündigt drei neue Angebote an
Die Aktien von ServiceNow spüren den Gegenwind im Segment für Automatisierungssoftware. Am vergangenen Donnerstag geriet der Titel Medienberichten zufolge im Zuge branchenweiter Abgaben unter Verkaufsdruck. Auslöser für die Eintrübung waren deutliche Kursverluste beim Branchenvertreter UiPath. Das breitere Softwaresegment zeigte sich zeitgleich hingegen relativ stabil.
Zum Ende der Handelswoche setzte sich diese verhaltene Tendenz fort. Am Freitag schloss das Papier bei 119,40 Euro, was einem Rückgang von 1,4 Prozent entspricht.
Cantor Fitzgerald setzt auf KI-Chancen
Trotz der jüngsten Kursschwäche trauen Marktbeobachter dem Softwarekonzern deutliche Zuwächse zu. Vor allem die strategische Aufstellung im Zukunftsmarkt der Künstlichen Intelligenz sorgt bei Experten für Zuversicht. Auch neue Ertragschancen im Bereich der IT-Sicherheit stärken das Vertrauen in die langfristige Entwicklung des Unternehmens.
Am 21. September hob das Analysehaus Cantor Fitzgerald das Kursziel für die Aktie von 141 $ auf 174 $ an. Die Analysten bestätigten dabei ihre Einstufung mit „Overweight“. Als Begründung nannten sie die robuste Nachfrage nach KI-Anwendungen sowie die sich eröffnenden Marktpotenziale im Sicherheitssektor.
Ausbau der KI-Architektur und neue Kooperationen
Auf Produktebene forciert das Unternehmen die Öffnung seiner Plattformen für externe Systeme. Am 10. September meldete ServiceNow die allgemeine Verfügbarkeit eigener MCP-Server für die Module ITSM, ITOM, CMDB und SPM.
Die Bereitstellung richtet sich an unterstützte KI-Clients, zu denen unter anderem Claude, Copilot und Gemini zählen. Auf diese Weise können moderne Sprachmodelle direkt an die IT- und Servicemanagement-Strukturen des Anbieters angebunden werden.
Parallel dazu treibt der Konzern die Zusammenarbeit mit externen IT-Dienstleistern voran. Am 9. September kündigte das Unternehmen AHEAD eine Erweiterung der Partnerschaft mit ServiceNow an. Das Vorhaben umfasst drei neue Angebote für Firmenkunden: „AI Path to Value“, „ServiceNow Platform Value Realization“ und „Critical Infrastructure Lifecycle Management“.
Diese Dienstleistungen sollen Unternehmen dabei unterstützen, den geschäftlichen Nutzen der Softwareplattform auszubauen und betriebskritische Infrastrukturen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg effizient zu steuern.
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 28. September liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...