ServiceNow: Google Cloud Partnership mit Agentic AI
ServiceNow übertrifft Erwartungen im ersten Quartal und vertieft die Partnerschaft mit Google Cloud. Analysten zeigen sich trotz Margendrucks vorsichtig optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Abo-Umsatz steigt um 22 Prozent
- KI-Suite nähert sich 1,5 Milliarden Dollar
- Übernahme von Armis belastet Margen
- Google-Allianz fokussiert autonome KI-Agenten
ServiceNow meldet starke Quartalszahlen und hebt die Jahresprognose an. Parallel dazu vertieft der Softwarekonzern seine strategische Partnerschaft mit Google Cloud. Die Börse reagiert trotzdem verhalten. Hohe Übernahmekosten belasten aktuell die Margen.
Autonome KI-Agenten übernehmen
Im Zentrum der neuen Google-Allianz stehen autonome KI-Agenten. Die Unternehmen verknüpfen Googles Gemini-Plattform mit der KI-Umgebung von ServiceNow. Das Ziel: Die Software soll künftig operative Probleme selbstständig erkennen und lösen. Manuelle Eingriffe entfallen.
Die Technik nutzt offene Protokolle und Googles BigQuery-Datenbank. ServiceNow liefert dazu seine Steuerungssoftware. Erste Anwendungsfälle planen die Partner in der Telekommunikation. Dort überwachen KI-Agenten beispielsweise 5G-Netzwerke. Bei Leistungsabfällen starten sie sofort passende Reparaturprozesse.
Starkes Wachstum, teurer Zukauf
Operativ läuft es für ServiceNow rund. Der Abo-Umsatz stieg im ersten Quartal um 22 Prozent auf rund 3,67 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf das Management die eigenen Erwartungen. Auch die hauseigene KI-Suite wächst schneller als geplant. Sie steuert nun auf 1,5 Milliarden US-Dollar Zusatzumsatz zu.
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Die Kehrseite des Wachstums zeigt sich bei der Profitabilität. ServiceNow übernimmt die Sicherheitsfirma Armis für knapp acht Milliarden US-Dollar. Die Integration dieses Zukaufs drückt spürbar auf die Gewinnmargen. Verzögerte Vertragsabschlüsse im Nahen Osten kosten zusätzlich Rendite.
Analysten senken Kursziele
Das Management blickt dennoch optimistisch auf das Gesamtjahr 2026. Der Vorstand hob die Umsatzprognose für das Abo-Geschäft auf rund 15,7 Milliarden US-Dollar an. Wall-Street-Analysten reagieren indes vorsichtig auf den kurzfristigen Margendruck.
Die Investmentbank Argus senkte ihr Kursziel von 180 auf 134 US-Dollar. Die Experten verweisen auf die hohen Integrationskosten, raten aber weiter zum Kauf. Mizuho reduzierte das Ziel ebenfalls auf 140 US-Dollar. Die Analysten betonen jedoch das langfristige Potenzial der neuen Google-Partnerschaft.
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