Nach einem enttäuschenden Vorjahr kämpft sich der Brennstoffzellen-Spezialist zurück. Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn bereits zweistellig zulegen konnte, liefert das Unternehmen aus Brunnthal nun das fundamentale Futter für die Erholung. Eine vertiefte Partnerschaft in Zentraleuropa untermauert den operativen Aufwärtstrend.
Die wichtigsten Fakten zur Meldung:
* Partner: Ausbau der Zusammenarbeit mit Linc Polska.
* Volumen: Rahmenvertrag über ca. 1,5 Millionen Euro für 2026.
* Einsatzgebiet: Brennstoffzellen für mobile Videoüberwachung.
* Expansion: Partner plant Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft.
Sicherheitstechnik als Wachstumstreiber
Kern der aktuellen Meldung ist die Erweiterung der Geschäftsbeziehung mit dem Sicherheitsanbieter Linc Polska. Das Unternehmen setzt auf die EFOY Pro 2800 Brennstoffzellen von SFC Energy, um mobile Überwachungseinheiten (CCTV) unabhängig vom Stromnetz zu betreiben. Dass das ursprünglich für 2025 vereinbarte Rahmenabkommen bereits übertroffen wurde, wertet das Management als Indikator für die hohe Nachfrage im Bereich der öffentlichen Sicherheit.
Für das Geschäftsjahr 2026 wurde nun ein Auftragsvolumen von rund 1,5 Millionen Euro fixiert. Interessant ist hierbei die geografische Ausweitung: Neben dem polnischen Heimatmarkt zielt die Kooperation verstärkt auf Deutschland, Irland und weitere europäische Regionen ab.
Kurs erholt sich vom Tief
An der Börse wird die operative Stabilisierung wohlwollend aufgenommen. Aktuell notiert die Aktie bei 13,88 Euro und bestätigt damit den jüngsten Erholungstrend. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von 14,71 Prozent zu Buche. Auch seit Jahresanfang (YTD) liegt der Titel mit 10,16 Prozent im grünen Bereich.
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Dennoch bleibt der Weg zu alten Höchstständen weit. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 26,35 Euro beträgt immer noch über 47 Prozent. Technisch orientierte Anleger registrieren jedoch, dass sich der Kurs mittlerweile fast 17 Prozent vom 52-Wochen-Tief gelöst hat und den 50-Tage-Durchschnitt von 12,69 Euro souverän hinter sich lässt.
Volle Auftragsbücher
Der Deal mit Linc Polska reiht sich in eine Serie von Erfolgsmeldungen ein, die SFC Energy in den letzten Monaten veröffentlichte. Trotz der schwierigen Börsenphase Ende 2025 konnte das Unternehmen Aufträge aus Nordamerika und Indien sowie eine strategische Beteiligung in Singapur vermelden. Diese globale Diversifizierung soll die Abhängigkeit von einzelnen Märkten reduzieren.
Analysten sehen in dieser Entwicklung Potenzial. Mit einem durchschnittlichen Kursziel von 20,20 Euro trauen die Experten dem Papier theoretisch noch einen Anstieg von rund 45 Prozent zu. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 liegt die Umsatzschätzung bei 171 Millionen Euro. Ob diese Prognosen Bestand haben, wird sich spätestens am 26. März 2026 zeigen, wenn SFC Energy die nächsten Quartalszahlen vorlegt.
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