Shell: 6,9 Milliarden Dollar Q1-Gewinn
Shell verdoppelt operativen Gewinn im ersten Quartal und kündigt höhere Dividende sowie Aktienrückkäufe an.

Kurz zusammengefasst
- Operativer Gewinn mehr als verdoppelt
- Dividende um fünf Prozent erhöht
- Milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm gestartet
- Übernahme von ARC Resources für 16,4 Milliarden Dollar
Der Ölkonzern Shell hat sein operatives Ergebnis im ersten Quartal mehr als verdoppelt. Mit bereinigten Einnahmen von 6,9 Milliarden Dollar übertraf das Unternehmen die Analystenerwartungen deutlich. Zum Vergleich: Im Schlussquartal 2025 waren es noch 3,3 Milliarden Dollar.
Starke Zahlen und höhere Ausschüttungen
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte auf 17,7 Milliarden Dollar zu – nach 12,8 Milliarden im Vorquartal. Besonders das Handelsgeschäft und das Schmierstoffsegment trugen dazu bei.
Parallel dazu erhöhte Shell die Dividende um 5 Prozent auf 0,3906 Dollar je Aktie. Zudem startet der Konzern ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm über drei Milliarden Dollar.
Einkauf und Verkauf zugleich
Shell treibt die Portfolio-Optimierung voran. Der Konzern übernimmt den kanadischen Produzenten ARC Resources für 16,4 Milliarden Dollar. Die Akquisition soll die Tagesproduktion um 370.000 Barrel Öläquivalent steigern.
Gleichzeitig trennt sich Shell von der Kette Jiffy Lube. Monomoy Capital Partners zahlt 1,3 Milliarden Dollar für das US-Werkstattgeschäft.
Produktionsdämpfer und Marktlage
Der operative Ausblick trübt sich ein. Die Schäden an der Pearl-GTL-Anlage in Katar belasten die Produktion. Shell senkte die Prognose für das Integrated-Gas-Segment im zweiten Quartal auf 580.000 bis 640.000 Barrel pro Tag. Die Reparaturen dürften etwa ein Jahr dauern.
Der Konzern warnt zudem vor einem globalen Angebotsdefizit von rund einer Milliarde Barrel Öl. Die Kapitaldisziplin bleibt hoch: Trotz hoher Rohstoffpreise stocken die großen Produzenten ihre Investitionen nicht auf.
Aktie und Kennzahlen
Analysten reagieren positiv. Wall Street Zen stufte Shell von „Hold“ auf „Buy“ hoch. Der Aktienkurs notiert bei einer Marktkapitalisierung von rund 238 Milliarden Dollar. Die Dividendenrendite liegt bei 3,48 Prozent.
Die Nettoverschuldung stieg auf 52,6 Milliarden Dollar – im Vorjahr waren es noch 45,7 Milliarden. Der nächste Termin für Aktionäre: der Ex-Dividende-Tag Ende Mai.
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