Shell Aktie: Aktienrückkauf

Der Energiekonzern Shell erhöht die Dividende und startet ein neues Aktienrückkaufprogramm, obwohl der bereinigte Quartalsgewinn auf den niedrigsten Stand seit Jahren gefallen ist.

Kurz zusammengefasst:
  • Bereinigter Gewinn erreicht Tiefstand seit 2021
  • Dividende steigt um vier Prozent an
  • Neues Rückkaufprogramm über 3,5 Milliarden Dollar
  • Reserven des Konzerns auf mehrjährigem Tief

Shell treibt sein Programm zur Kapitalrückgabe weiter voran – trotz eines spürbar schwächeren Quartals. Nach den Zahlen für das vierte Quartal 2025 kündigte der Energiekonzern nicht nur eine höhere Dividende an, sondern auch ein neues Aktienrückkaufpaket. Heute folgte die nächste konkrete Meldung: Shell hat weitere eigene Aktien zurückgekauft und will sie einziehen.

Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Bereinigter Gewinn im Q4 2025: 3,3 Mrd. US-Dollar (schwächster Wert seit Q1 2021)
– Quartalsdividende: +4% auf 0,372 US-Dollar je Aktie
– Neues Rückkaufprogramm: 3,5 Mrd. US-Dollar, Abschluss vor den Q1-2026-Zahlen geplant
– Nettofinanzschulden Ende 2025: rund 45,7 Mrd. US-Dollar
– Ausschüttungen 2025: ca. 52% des operativen Cashflows

Shell

GB00BP6MXD84
-
Heute: -
7 Tage: -

Schwächeres Quartal – aber Dividende steigt

In den am 5. Februar veröffentlichten Ergebnissen zum vierten Quartal 2025 verfehlte Shell mit den bereinigten Erträgen die Erwartungen der Analysten. Der bereinigte Gewinn lag bei 3,3 Mrd. US-Dollar und damit so niedrig wie seit dem ersten Quartal 2021 nicht mehr. Auch auf Jahressicht fielen die bereinigten Erträge 2025 schwächer aus als im Vorjahr.

Als Gründe nannte das Management unter anderem ungünstige Steueranpassungen sowie Gegenwind im Chemiegeschäft.

Rückkauf läuft – Aktien werden eingezogen

Ungeachtet der niedrigeren Gewinne hielt Shell an der Linie fest, Kapital an Aktionäre zurückzugeben. Neben der Dividendenanhebung startete ein neues Aktienrückkaufprogramm über 3,5 Mrd. US-Dollar. Dieses soll vor der Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Gestern meldete Shell zudem den Rückkauf von 1.382.252 eigenen Aktien, die anschließend annulliert werden sollen. Damit sinkt die Zahl der ausstehenden Aktien – und die Rückgabepläne werden operativ sichtbar.

Branche unter Druck – Reserven als Baustelle

Der Sektor kämpft weiter mit einem anspruchsvollen Umfeld. Niedrigere Ölpreise im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belasteten die Profitabilität großer Produzenten. In dieser Lage rücken Ausschüttungen und Rückkäufe bei Konzernen wie Shell noch stärker in den Vordergrund.

Ein weiterer Punkt bleibt die Entwicklung der Reserven: Laut Analysten sind die gesamten Reserven des Konzerns auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren gefallen. Das kann den Druck erhöhen, entweder durch Zukäufe oder durch neue Explorationserfolge langfristig die Produktionsbasis zu sichern. Shell selbst hat eingeräumt, dass künftig eine Lücke zwischen den Produktionszielen und dem entstehen könnte, was die aktuellen Assets liefern.

Mit Blick nach vorn ist der Zeitplan klar: Das laufende 3,5-Mrd.-US-Dollar-Rückkaufprogramm soll vor der Bekanntgabe der Q1-2026-Ergebnisse abgeschlossen werden.

Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Shell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu Shell

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Shell

Neueste News

Alle News

Shell Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten