Shell setzt sein Aktienrückkaufprogramm unbeirrt fort. Am 17. Februar 2025 kaufte der Energiekonzern weitere 712.623 eigene Aktien zurück – trotz schwächerer Gewinne im vergangenen Jahr. Die Papiere sollen eingezogen werden, was die Zahl der umlaufenden Aktien verringert und den Wert der verbleibenden Anteile potenziell erhöht.
Die Transaktion ist Teil des am 5. Februar angekündigten Rückkaufprogramms, das bis zum 1. Mai läuft. Shell lässt Morgan Stanley & Co. International als unabhängigen Broker die Käufe über mehrere Handelsplätze abwickeln – darunter die Londoner Börse, CBOE und Turquoise.
Strategie trotz Gegenwind
Die Fortsetzung des Programms erfolgt nur wenige Tage, nachdem Shell seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt hatte. Der Gewinn war gesunken, belastet durch niedrigere Ölpreise und schwächere Handelsmargen. CEO Wael Sawan hält dennoch an seiner Linie fest: Finanzielle Disziplin und attraktive Aktionärsrenditen sollen Priorität behalten.
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Shell demonstriert damit Vertrauen in die eigene Cashflow-Stärke. Der Konzern balanciert zwischen operativen Erfordernissen und Kapitalrückführung an die Aktionäre – neben Dividenden eben auch durch systematische Aktienrückkäufe.
Portfolio im Fokus
Parallel dazu prüft Shell offenbar sein Portfolio auf Optimierungspotenzial. Berichten zufolge erwägt das Unternehmen Optionen für seine indische Erneuerbare-Energien-Tochter Sprng Energy. Der Konzern will sich stärker auf seine Kernbereiche konzentrieren: integriertes Gas und Upstream-Geschäft.
Das laufende Rückkaufprogramm zeigt: Shell will trotz Marktdruck Wort halten. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Strategie Anleger überzeugt – oder ob der Druck auf die Bewertung anhält.
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