Siemens Energy: 237.000 Aktien für 37,5 Millionen
Siemens Energy setzt zweite Tranche des Aktienrückkaufs um. Trotz Kursrückgang stützen starke Aufträge und ein solider Jahresausblick die Aktie.

Kurz zusammengefasst
- Zweite Rückkauf-Tranche gestartet
- Erste Käufe für 37,5 Millionen Euro
- Aktie fällt auf 149,68 Euro
- Auftragsbestand erreicht 154 Milliarden Euro
Siemens Energy macht ernst. Der Münchner Konzern hat die zweite Tranche seines milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms gestartet. Parallel dazu kämpft das Papier mit einem kräftigen Rücksetzer. Anleger blicken nun genau auf die ersten Käufe.
Erste Millionen fließen
In den ersten Junitagen griff das beauftragte Institut beherzt zu. Siemens Energy erwarb knapp 237.000 eigene Papiere für rund 37,5 Millionen Euro. Im Schnitt kostete ein Anteilsschein gut 158 Euro.
Die zweite Tranche läuft noch bis Ende September. Das maximale Volumen umfasst eine Milliarde Euro. Höchstens 57 Millionen Stück wechseln so den Besitzer. Das Unternehmen nutzt die Papiere für Mitarbeiterprogramme oder zieht sie ein.
Rücksetzer trifft auf Käufer
Der Start des Programms fällt in eine schwache Marktphase. Am Dienstag schloss die Aktie bei 149,68 Euro. Auf Monatssicht verlor der Titel rund 16 Prozent an Wert. Ein spürbarer Dämpfer.
Dennoch bleibt das übergeordnete Bild freundlich. Seit Jahresanfang steht ein solides Plus von knapp 22 Prozent auf der Anzeigetafel. Auch die langfristige Unterstützung hält. Der Kurs notiert weiter gut zehn Prozent über der 200-Tage-Linie.
Volle Auftragsbücher
Operativ läuft es bei den Münchnern rund. Im zweiten Quartal sammelte der Konzern Aufträge für 17,7 Milliarden Euro ein. Der Auftragsbestand wuchs damit auf gewaltige 154 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr peilt das Management einen Nettogewinn von etwa vier Milliarden Euro an. Besonders die Sparten Gas Services und Grid Technologies spülen aktuell viel Geld in die Kasse. Hohe Kundenzahlungen treiben den freien Cashflow.
Das laufende Rückkaufprogramm stützt den Kurs in der aktuellen Korrektur. Bis Ende September fließen kontinuierlich weitere Millionen in den Markt. Hält die starke operative Dynamik bei Stromnetzen und Gasturbinen an, untermauert das den ehrgeizigen Jahresausblick.
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