Siemens Energy: 539.190 Aktien in einer Woche
Siemens Energy treibt milliardenschweren Aktienrückkauf voran. Über 500.000 Papiere wurden in einer Woche erworben, der Kurs bleibt stabil.

Kurz zusammengefasst
- 539.190 eigene Aktien erworben
- Rückkaufvolumen seit Juni bei 322 Millionen Euro
- Aktie konsolidiert nach starker Rallye
- Quartalszahlen am 5. August erwartet
Siemens Energy zieht beim eigenen Aktienrückkauf weiter durch. In der vergangenen Handelswoche sammelte der Energietechnikkonzern über eine halbe Million Papiere ein. Das stützt den Kurs vor einer wichtigen Frist.
Milliarden-Programm nimmt Fahrt auf
In der vierten Juni-Woche erwarb das Unternehmen exakt 539.190 eigene Aktien. Die Käufe liefen vollständig über reguläre europäische Börsenplätze. Den höchsten Tageswert meldete der Konzern für den 26. Juni mit knapp 112.000 Stücken.
Seit Anfang Juni summiert sich das Volumen auf rund zwei Millionen eingesammelte Papiere. Dafür investierte Siemens Energy bisher gut 322 Millionen Euro.
Die aktuelle Tranche läuft noch bis Ende September. Sie ist maximal eine Milliarde Euro schwer. Das langfristige Gesamtprogramm umfasst ein geplantes Volumen von sechs Milliarden Euro.
Aktie konsolidiert auf hohem Niveau
Am Markt zeigt sich die Aktie derzeit leicht schwächer. Am Montag schloss das Papier bei 159,50 Euro. Auf Monatssicht bedeutet das ein minimales Minus von rund einem Prozent.
Die Konsolidierung folgt auf eine massive Rallye. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein Plus von knapp 30 Prozent auf der Anzeigetafel. Auf Zwölfmonatssicht gewann der Titel sogar 62,52 Prozent. Der Abstand zum jüngsten Jahreshoch bleibt mit gut 18 Prozent überschaubar.
Technisch federt die 200-Tage-Linie bei 140,26 Euro den Kurs nach unten ab. Der RSI-Wert von 48 signalisiert einen neutralen Markt. Weder Käufer noch Verkäufer dominieren aktuell das Geschehen.
Warten auf die nächsten Zahlen
Der Rückkauf stützt sich auf ein starkes operatives Fundament. Im Mai hatte das Management die Jahresprognose deutlich angehoben. Der Konzern erwartet nun einen Gewinn von rund vier Milliarden Euro. Auch der freie Cashflow soll acht Milliarden Euro erreichen.
Das Ziel: weiteres Wachstum bei stabilen Margen. Ab dem 1. Juli gilt für das Unternehmen eine offizielle Ruhephase. Vor der nächsten Quartalspräsentation darf sich das Management nicht mehr zu Geschäftszahlen äußern.
Die Bewährungsprobe folgt im Hochsommer. Am 5. August legt Siemens Energy die Ergebnisse für das dritte Quartal vor. Dann muss der Konzern beweisen, dass das operative Tempo hoch bleibt.
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