Siemens Energy Aktie: Rekord-Rückenwind!
Siemens Energy profitiert von einem 3,5-Milliarden-Euro-Großauftrag aus Großbritannien und einem Syrien-Deal. Parallel läuft ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm, während die Siemens AG ihre Beteiligung reduziert.

Kurz zusammengefasst
- Milliardenauftrag für Unterwasser-Stromtrasse in UK
- Memorandum für Turbinenlieferung nach Syrien unterzeichnet
- Aktives Rückkaufprogramm mit 2-Milliarden-Volumen
- Siemens AG reduziert Beteiligung auf unter 6 Prozent
Milliarden-Auftrag, Syrien-Deal, Aktienrückkauf — Siemens Energy liefert gerade auf mehreren Fronten gleichzeitig. Die Aktie sprang allein am Mittwoch um mehr als zehn Prozent und setzte sich damit an die DAX-Spitze. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf rund 36 Prozent.
Großauftrag aus Großbritannien, Vereinbarung aus Syrien
Der wohl konkreteste Kurstreiber ist der finale Zuschlag für das britische Infrastrukturprojekt Eastern Green Link 4. Siemens Energy liefert zwei Hochspannungs-Gleichstrom-Konverterstationen für eine 530 Kilometer lange Unterwasserverbindung zwischen Schottland und England. Ab 2033 soll die Trasse rund 1,5 Millionen Haushalte versorgen. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 3,5 Milliarden Euro.
Zusätzlich unterzeichnete das Unternehmen ein Memorandum of Understanding mit der syrischen Regierung — im Rahmen des Berlin-Besuchs von Präsident Ahmad al-Sharaa. Siemens Energy soll Turbinen für eine Kapazität von rund 2.000 Megawatt liefern und damit zum nationalen Plan beitragen, die Erzeugungskapazität um insgesamt 5.000 Megawatt zu steigern. Konkrete Vertragsdetails stehen noch aus.
Rückkauf läuft, Siemens AG zieht sich zurück
Das Management nutzt die operative Stärke aktiv zur Aktionärspflege. Allein in der Woche vom 30. März bis 6. April erwarb Siemens Energy knapp 1,5 Millionen eigene Aktien. Seit Programmstart am 4. März wurden bereits über 7,3 Millionen Anteile zurückgekauft — das Gesamtvolumen der ersten Tranche liegt bei bis zu 2 Milliarden Euro bis Ende September 2026.
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Parallel hat die Siemens AG ihre Beteiligung durch einen Verkauf im Wert von rund 3,8 Milliarden Euro auf 5,54 Prozent reduziert. Marktbeobachter werten diesen Schritt als finalen Abschluss der Entflechtung, der Streubesitz und Handelsliquidität der Aktie spürbar erhöht.
Halbjahresbericht am 12. Mai als nächster Katalysator
Fundamental untermauert: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 verdreifachte sich der Nettogewinn auf 746 Millionen Euro, der Auftragsbestand kletterte auf ein Rekordniveau von 146 Milliarden Euro. Die Sparte Gas Services meldet vollständige Kapazitätsauslastung bis 2028.
Am 12. Mai legt Siemens Energy den Halbjahresbericht vor. Analysten erwarten dabei vor allem Klarheit zur Windkrafttochter Siemens Gamesa, die bis Geschäftsjahresende die Gewinnschwelle erreichen soll. Für das Gesamtjahr prognostizieren Experten einen Gewinn je Aktie von rund 3,96 Euro — ein Wert, der bei weiter wachsendem Auftragsbestand durchaus konservativ wirkt.
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