Siemens Energy Aktie: Umsatzprognose auf 14–16 Prozent angehoben
Siemens Energy verzeichnet dank KI-getriebener US-Nachfrage ein Rekordquartal und hebt die Jahresprognose sowie die Ausschüttungen an Aktionäre deutlich an.

Kurz zusammengefasst
- Auftragseingang erreicht neuen Höchststand
- Umsatzwachstumsprognose auf 14-16 Prozent erhöht
- Windkrafttochter Gamesa reduziert operative Verluste
- Aktienrückkauf um eine Milliarde Euro aufgestockt
Der KI-Boom in den USA beschert Siemens Energy ein Rekordquartal. Der Konzern hebt seine Wachstumsziele kräftig an und schüttet deutlich mehr an Aktionäre aus.
Gas-Sparte bricht Rekorde
Der Treiber ist eindeutig: US-Rechenzentren brauchen stabile Energie. Das spielt der Gas-Services-Division direkt in die Hände. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 erzielte die Sparte einen Auftragseingang von 8,87 Milliarden Euro — ein Quartalsrekord.
Konzernweit stieg der Auftragseingang um fast 30 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 8,9 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro zu. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von 835 Millionen Euro.
Prognose deutlich nach oben korrigiert
Der Vorstand reagiert auf die starke Nachfrage mit einer klaren Ansage. Das Umsatzwachstum soll im laufenden Geschäftsjahr nun 14 bis 16 Prozent erreichen. Bisher lautete die Zielspanne 11 bis 13 Prozent.
Auch bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa läuft es besser. Der operative Verlust schrumpfte auf 44 Millionen Euro — nach rund 250 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Keine Trendwende, aber eine klare Stabilisierung.
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Aktionäre profitieren direkt
Die starke Cash-Position ermöglicht mehr Ausschüttungen. Siemens Energy beschleunigt den Aktienrückkauf um eine weitere Milliarde Euro. Die geplanten Gesamtausschüttungen aus Dividenden und Rückkäufen steigen damit auf bis zu 3,6 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr. Ursprünglich waren 2,4 Milliarden Euro vorgesehen.
Die Börse nahm die Zahlen gut auf. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 178 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp 45 Prozent zugelegt. Mehrere Analysten zogen nach:
- JPMorgan erhöhte das Kursziel auf 225 Euro (Overweight)
- Goldman Sachs hob das Ziel auf 212 Euro an (Buy)
- Deutsche Bank und Berenberg sehen den fairen Wert bei jeweils 200 Euro
Im November will das Unternehmen neue Mittelfristziele vorstellen. Das dürfte den nächsten großen Prüfstein für die aktuelle Bewertung liefern.
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