Siemens Healthineers Aktie: Ausstieg aus American Oncology Institute
Siemens Healthineers trennt sich von Klinikgeschäft in Südasien, um Schulden zu tilgen und das margenstarke Kerngeschäft zu stärken.
Kurz zusammengefasst
- Ausstieg aus südasiatischem Klinikgeschäft
- Erlös von bis zu 20 Milliarden Rupien
- Aktie seit Jahresbeginn um 24% gefallen
- Analysten sehen Kurspotenzial von 50 Euro
Siemens Healthineers strafft sein Portfolio. Das Medizintechnikunternehmen plant offenbar den Ausstieg beim American Oncology Institute. Damit verabschiedet sich der Konzern von einem peripheren Dienstleistungsgeschäft in Südasien. Das Ziel: mehr Fokus auf margenstarke Kernbereiche.
Marktbeobachter schätzen den Wert der geplanten Transaktion auf bis zu 20 Milliarden Indische Rupien. Das entspricht einem dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Ein Verkauf würde frisches Kapital in die Kassen spülen. Das Management will diese Mittel nutzen, um bestehende Verbindlichkeiten abzubauen. Parallel dazu rückt das Kerngeschäft rund um die Bildgebung wieder stärker in den Mittelpunkt.
Druck auf die Aktie hält an
An der Börse honorierten Investoren den strategischen Kurs zuletzt kaum. Die Aktie rutschte seit Jahresanfang um knapp 24 Prozent ab. Am Montag schloss das Papier bei 33,86 Euro. Damit notiert der Kurs nur hauchdünn über dem jüngsten 52-Wochen-Tief.
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Analysten bewerten die Lage deutlich optimistischer. Der Konsens von 20 Experten rät weiterhin zum Kauf der Papiere. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 50 Euro. Während Jefferies dieses Niveau bestätigt, stuft die Deutsche Bank die Aktie mittlerweile neutral ein.
Margen im Fokus
Operativ spürt der Konzern leichten Gegenwind. Im abgelaufenen März-Quartal sank der Umsatz um knapp vier Prozent auf 5,68 Milliarden Euro. Auch der Gewinn je Aktie gab im Vorjahresvergleich leicht nach.
Im Juli präsentiert das Management die Zahlen für das dritte Quartal. Dann prüfen Investoren vor allem ein Detail genau. Die angestrebte Margenverbesserung in der Bildgebung muss schwächere Umsätze in anderen Segmenten ausgleichen. Für das Gesamtjahr 2026 rechnen Marktteilnehmer weiterhin mit einer stabilen Dividende von rund einem Euro je Aktie.
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