Silber Preis: Mitten im Aufwind!
Mögliches US-Iran-Abkommen treibt Silber auf 80,32 Dollar. Fokus liegt nun auf dem US-Arbeitsmarktbericht für April.

Kurz zusammengefasst
- Silber erreicht 80,32 US-Dollar
- Friedensabkommen mit Iran treibt Kurse
- US-Arbeitsmarktbericht als nächster Impuls
- Sechstes Defizitjahr in Folge erwartet
Ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran treibt den Silbermarkt an. Die Aussicht auf sinkende Ölpreise befeuert Fantasien über baldige Zinssenkungen. Nun entscheidet der US-Arbeitsmarktbericht über die nächste Richtung.
Politische Entspannung stützt Kurse
Den Startschuss lieferten Meldungen aus dem Weißen Haus. Die US-Regierung steht offenbar kurz vor einem Friedensmemorandum mit dem Iran. Die Vereinbarung sieht verschärfte UN-Inspektionen vor. Im Gegenzug heben die USA schrittweise Sanktionen auf und geben eingefrorene Vermögenswerte frei.
Die Folge: Silber reagierte prompt. Am Donnerstag kletterte der Preis auf 80,32 US-Dollar je Feinunze. Bereits am Vortag war das Edelmetall um über sechs Prozent angesprungen. Auch Platin und Palladium verbuchten deutliche Gewinne.
Die Logik hinter dem Preisanstieg ist klar. Fallende Energiekosten dämpfen die Inflationssorgen am Markt. Anleger erwarten daher, dass die Zentralbanken ihre restriktive Geldpolitik früher beenden. Dass Silber aktuell stärker steigt als Gold, liefert ein wichtiges Signal. Märkte preisen eine Zinssenkung ohne wirtschaftliche Rezession ein. Silber profitiert dabei massiv von seiner industriellen Nachfragekomponente.
US-Arbeitsmarkt als nächster Prüfstein
Innerhalb der US-Notenbank wächst derweil die Uneinigkeit. Bei der letzten Zinsentscheidung wichen vier Mitglieder vom Konsens ab. Eine derartige Spaltung des Gremiums gab es zuletzt in den neunziger Jahren. Der Leitzins verharrt aktuell in der Spanne bis 3,75 Prozent.
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Am heutigen Freitag steht der nächste Härtetest an. Die US-Regierung veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für April. Experten rechnen mit lediglich 53.000 neuen Stellen. Im März waren es noch 178.000. Schwache Zahlen könnten die Argumente für Zinssenkungen stärken. Das würde zinslosen Anlagen wie Silber weiteren Auftrieb geben.
Das fundamentale Defizit wächst
Unabhängig von geopolitischen Impulsen bleibt das fundamentale Bild angespannt. Der Silbermarkt steuert bis Ende 2026 auf das sechste Defizitjahr in Folge zu. Analysten erwarten einen Fehlbetrag von rund 46 Millionen Unzen. Die physische Investmentnachfrage soll im laufenden Jahr um ein Fünftel klettern. Das globale Angebot wächst dagegen kaum.
Kommt das Friedensabkommen tatsächlich zustande, dürfte sich die Rally beschleunigen. Silber profitiert dann doppelt: von einer stärkeren Industrienachfrage und einer höheren Risikobereitschaft. Scheitern die Verhandlungen, droht ein Rückschlag. Aufgrund des engen physischen Marktes dürfte der Preis in diesem Szenario jedoch schnell wieder aufholen.
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