Sivers: Operativer Verlust auf 177,8 Mio. SEK korrigiert
Sivers Semiconductors passt den Geschäftsbericht 2025 an US-Prüfstandards an und weist einen höheren Verlust aus. Ziel ist die Vorbereitung auf eine Nasdaq-Notiz.

Kurz zusammengefasst
- Operativer Verlust steigt auf 177,8 Mio. SEK
- Umsatz leicht auf 306,6 Mio. SEK korrigiert
- Eigenkapital sinkt um rund 127 Mio. SEK
- Quartalsbericht auf den 29. Mai verschoben
Sivers Semiconductors bringt seine Bilanz näher an die US-Kapitalmärkte. Der Geschäftsbericht 2025 enthält eine breite Neuaufstellung der Zahlen und folgt den Regeln des PCAOB-Prüfstandards. Das Ziel: mehr Vergleichbarkeit für internationale Großanleger und eine mögliche Zweitnotiz an der Nasdaq in New York.
Der Verlust fällt deutlich höher aus
Die Anpassungen verändern das Bild des vergangenen Jahres spürbar. Der Umsatz für 2025 steigt leicht auf 306,6 Mio. SEK, zuvor standen 304,1 Mio. SEK in der Jahresendmeldung.
Beim Ergebnis fällt die Korrektur härter aus. Das operative Ergebnis rutscht auf minus 177,8 Mio. SEK, nach zuvor minus 141,3 Mio. SEK. Unter dem Strich weist Sivers nun einen Verlust von 222,6 Mio. SEK aus.
Die Jahresendmeldung hatte noch 186,5 Mio. SEK Verlust gezeigt. Auch das Eigenkapital fällt nun um rund 127 Mio. SEK niedriger aus. Zum Jahresende lag es bei 949,8 Mio. SEK.
Je Aktie ergibt sich damit ein Eigenkapital von 3,05 SEK. Für die Börse zählt nicht nur die Höhe der Korrektur. Wichtig ist, dass Sivers die Basis für künftige US-Berichte neu setzt.
Umsätze wandern in andere Perioden
Ein Kernpunkt ist die zeitliche Zuordnung von Erlösen. Sivers verschiebt bestimmte Umsätze aus 2024 in 2025 sowie in 2026 und spätere Jahre.
Das trifft vor allem die Vergleichsbasis. Die neu berechneten Erlöse für 2024 liegen bei 219,2 Mio. SEK, nach zuvor 243,7 Mio. SEK.
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Auch die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ändert sich. Das Unternehmen ordnet die Posten nicht mehr nach Kostenarten. Stattdessen stellt Sivers sie nach Funktionen dar.
Diese Form ist bei vielen US-notierten Technologieunternehmen üblich. Sie soll klarer zeigen, wo im operativen Geschäft Kosten entstehen.
Quartalsbericht kommt später
Die Neuordnung umfasst auch mehrere nicht zahlungswirksame Anpassungen. Sie betreffen unter anderem Lagerbestände, Annahmen zu aktienbasierter Vergütung und aktivierte Entwicklungskosten.
Der Umbau kostet Zeit. Sivers verschiebt den Bericht zum ersten Quartal vom 20. Mai auf den 29. Mai. Der neue Termin soll sicherstellen, dass die Zahlen zum neuen Rahmen passen.
Der Termin fällt in eine dichte Nachrichtenwoche. Dazu gehört auch die erwartete Aufnahme in den MSCI Global Small Cap Index. Sivers hat den Finanzkalender angepasst und die zuständigen Behörden informiert.
Bis zum 29. Mai zählen zwei Punkte: wie stark die neue Bilanzbasis das erste Quartal prägt und ob die Nasdaq-Prüfung weiter Tempo behält. Die Aktie bekommt damit kurzfristig mehrere klare Auslöser.
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