SK Hynix Aktie: 187 Prozent seit Jahresbeginn
Microsoft, Google und Amazon wollen offenbar den Ausbau der SK-Hynix-Fabriken finanzieren, um sich KI-Chip-Lieferungen zu sichern.

Kurz zusammengefasst
- Big Tech finanziert Fabrikausbau
- Aktienkurs seit Jahresbeginn stark gestiegen
- Neue M15X-Fabrik startet Pilotphase
- Samsung besteht HBM4-Qualitätstests bei Nvidia
Die Speicherchips von SK Hynix sind restlos ausverkauft. Der Ansturm auf KI-Hardware treibt die Kapazitäten des südkoreanischen Konzerns an ein absolutes Limit. Das ruft nun die wertvollsten Unternehmen der Welt auf den Plan. Microsoft, Google und Amazon wollen offenbar den Ausbau der Fabriken selbst finanzieren, um sich künftige Lieferungen zu sichern.
An der Börse spiegelt sich dieser Ausnahmezustand eindrucksvoll wider. Seit Jahresbeginn schoss der Kurs um rund 187 Prozent nach oben. Am Freitag schloss das Papier bei 1.941.000 Won und notiert damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
SK Securities ruft ein Kursziel von drei Millionen Won aus. Die Experten argumentieren, das niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5,2 rechtfertige keine klassische zyklische Bewertung mehr. UBS hob das Ziel parallel dazu auf 1,7 Millionen Won an und verweist auf einen Superzyklus, der historische Muster sprengt.
Milliarden-Ausbau läuft an
Um den gigantischen Bedarf zu decken, drückt das Management aufs Tempo. In diesen Wochen startet die Pilotphase in der neuen M15X-Fabrik in Cheongju. Der Konzern investiert hier 20 Billionen Won in die Produktion der HBM3E- und HBM4-Chips.
Die Massenfertigung soll im November anlaufen. Bis Mitte 2027 plant SK Hynix dort einen monatlichen Ausstoß von 50.000 Wafern.
Derweil nimmt das noch größere Yongin-Cluster Gestalt an. Dieses Mega-Projekt schluckt 120 Billionen Won und soll die Gesamtkapazität bis 2030 auf 900.000 Wafer pro Monat katapultieren.
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Samsung macht Druck
Der Markt verzeiht aktuell keine Verzögerungen. Goldman Sachs taxiert die Unterversorgung bei DRAM-Chips für 2026 auf 4,9 Prozent. Das markiert den stärksten Engpass seit 15 Jahren.
Indes formiert sich Konkurrenz im eigenen Land. Berichten zufolge hat Samsung die finalen HBM4-Qualitätstests bei Nvidia und AMD bestanden. Die Auslieferung könnte bereits im Juni starten.
Zwar hinkt Samsungs Ausbeute mit unter 60 Prozent noch hinter den 80 Prozent von SK Hynix her. Gelingt dem Rivalen jedoch die Massenproduktion, drohen dem Platzhirsch spürbare Marktanteilsverluste.
Kurzfristig steht für Aktionäre ein konkreter Termin im Kalender. Am 28. Mai wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Die Ausschüttung von 375 Won je Anteilsschein folgt Ende Juni.
Fundamental bleibt die Ausgangslage stark. Laut Goldman Sachs wird der Speichermarkt bis mindestens Mitte 2027 im Defizit operieren. Solange dieser Zustand anhält, behält die Bewertung des HBM-Marktführers ein stabiles Fundament.
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