SK Hynix Aktie: Honam-Cluster-Ansiedlung bis Oktober
Neun Gespräche zum geplanten Standort in Jeonnam-Gwangju stehen neben offenen Entscheidungen zu Fertigungsplänen in Japan und den USA.

Kurz zusammengefasst
- Neun Verhandlungsrunden seit Juli
- Ansiedlungsvereinbarung für Oktober angestrebt
- Quartalszahlen erscheinen im kommenden Monat
- Auslandsfertigung in Japan noch unentschieden
Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix forciert den Ausbau seiner Produktionskapazitäten im Heimatmarkt. Wie gestern bekannt wurde, hat das Unternehmen seit Juli bereits neun Verhandlungsrunden mit den Verantwortlichen der integrierten Sonderstadt Jeonnam-Gwangju geführt.
Im Zentrum der Gespräche steht die Errichtung eines großflächigen Standorts im geplanten Honam-Halbleiter-Cluster. Die Regionalverwaltung strebt bereits für Oktober eine feste Ansiedlungsvereinbarung an, während der Chiphersteller eine möglichst umfangreiche Produktionsfläche sichern möchte.
Hohe Erwartungen vor den Quartalszahlen
Die Erweiterungspläne fallen in eine Phase hoher Markterwartungen an das operative Geschäft. Medienberichten zufolge rechnen Analysten für das dritte Quartal im Konsens mit einem Umsatz von KRW 94,1071 Billionen sowie einem operativen Gewinn von KRW 74,1257 Billionen.
Die offiziellen Ergebnisse werden im kommenden Monat vorgelegt. Für Investoren gelten vor allem die Preisentwicklung im Speichersegment, der Abschluss langfristiger Lieferverträge und Fortschritte bei der Vermarktung der Speichergeneration HBM4 als richtungsweisende Faktoren für die künftige Ertragskraft.
Globale Fertigungsstrategie und Partnerschaften
Parallel zu den Initiativen in Südkorea treibt der Konzern seine internationale Ausrichtung voran. Bereits am 17. September präsentierte das Unternehmen auf dem AI Infra Summit spezialisierte Speichertechnologien wie HBF, PIM/AiMX und SALT-KV.
Offene Entscheidungen über Auslandsstandorte
Hinsichtlich weiterer internationaler Produktionsstätten hält sich das Management konkrete Optionen offen. Zu Berichten über eine Halbleiterfertigung in Japan stellte SK Hynix am 18. September in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC klar, dass bislang keine formelle Entscheidung gefallen sei.
Eine detaillierte Bekanntgabe soll erfolgen, sobald Fakten feststehen, spätestens jedoch innerhalb von drei Monaten nach den ursprünglichen Berichten. Vor rund zwei Wochen hatte das Unternehmen zudem betont, dass auch Gespräche mit Intel über eine potenzielle Speicherfertigung in den USA bisher nicht abgeschlossen sind.
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