SK Hynix: Langfrist-Deals mit Microsoft und Google
SK Hynix schließt langfristige Lieferverträge mit Microsoft und Google ab. Vorauszahlungen und Mindestpreise sichern die Chip-Versorgung für KI-Rechenzentren.

Kurz zusammengefasst
- Dreijahresvertrag mit Microsoft für DDR5-Speicher
- Vorauszahlungen von bis zu 30 Prozent vereinbart
- DRAM-Preise stiegen im ersten Quartal 2026 massiv
- SK Square profitiert indirekt vom Chip-Boom
Tech-Giganten brauchen dringend Speicherchips für ihre KI-Infrastruktur. Bisher kauften sie diese von Quartal zu Quartal ein. Jetzt bricht SK Hynix mit dieser Branchenregel. Der südkoreanische Konzern bindet Microsoft und Google über Jahre an sich.
Vorauskasse statt Quartalsdeal
Die neuen Lieferverträge haben es in sich. SK Hynix verlangt Vorauszahlungen von 10 bis 30 Prozent des gesamten Auftragswerts. Obendrein sichert sich der Chiphersteller vertragliche Mindestpreise.
Mit Microsoft vereinbarte das Unternehmen eine dreijährige Lieferung von DDR5-Speichern ab diesem Jahr. Mit Google verhandelt SK Hynix über einen Vertrag für Standard-DRAM. Dieser soll bis zu fünf Jahre laufen. Eine Verlängerung für hochbandbreitigen HBM-Speicher ist ebenfalls im Gespräch.
Preisexplosion zwingt zum Handeln
Warum zahlen die Tech-Konzerne diese Prämien? Die Antwort liegt in der massiven Knappheit. Im ersten Quartal 2026 schossen die DRAM-Preise um bis zu 95 Prozent nach oben. Für das zweite Quartal haben die Hersteller weitere 30 Prozent Aufschlag durchgesetzt. Analysten kalkulieren bereits mit Gewinnmargen von über 80 Prozent.
Die Folge: Versorgungssicherheit schlägt Preis. Die globalen Cloud-Anbieter investieren massiv in neue Rechenzentren. Ihre Ausgaben für Infrastruktur steigen 2026 voraussichtlich auf 806 Milliarden US-Dollar. Speicherchips sind dabei der kritische Flaschenhals.
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SK Square als Profiteur
Die Rallye von SK Hynix zieht weite Kreise. Die Aktien der Beteiligungsgesellschaft SK Square haben sich dieses Jahr fast verdreifacht. Das Unternehmen hält einen Anteil von 20,5 Prozent an dem Chiphersteller.
Viele institutionelle Fonds dürfen maximal zehn Prozent ihres Kapitals in eine einzelne Aktie stecken. Da der Börsenwert von SK Hynix rasant stieg, stoßen sie an diese Grenze. Sie weichen auf SK Square aus. Der Wert dieser Beteiligung stieg kürzlich weiter, weil SK Hynix eigene Aktien annullierte.
Der Speichermarkt wandelt sich fundamental. Die langfristigen Verträge machen die Branche unabhängiger vom zyklischen Smartphone- und PC-Geschäft. Experten erwarten bis mindestens 2028 einen klaren Anbietermarkt. Neue Fabriken gehen erst Ende 2027 in Betrieb. Die Investmentbank Mirae Asset Securities bestätigt daher ihr Kursziel für SK Hynix. Es liegt weiterhin bei zwei Millionen Won.
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