SK Square: Chey Tae-won kauft 4,8 Mrd. KRW
SK Square verzeichnet Kurssprung ans Handelslimit, nachdem der SK-Chef Aktien der Tochter SK Hynix erwarb. Rekordgewinne durch KI-Chips stützen die Rally.

Kurz zusammengefasst
- Kurssprung ans Handelslimit
- Insiderkauf durch Konzernchef
- Rekordgewinne durch KI-Chips
- Dividendenstrategie bis 2028
SK Square feiert ein spektakuläres Comeback an der Börse in Seoul. Ein massiver Kurssprung katapultierte das Papier am Freitag direkt an das tägliche Handelslimit. Das Signal des Konzernchefs wirkte dabei wie ein Brandbeschleuniger für die zuvor abgekühlte Anlegerstimmung.
Vertrauensbeweis durch Konzernchef
Der Vorsitzende der SK Group, Chey Tae-won, kaufte am Donnerstag persönlich Aktien der Tochtergesellschaft SK Hynix. Er investierte rund 4,8 Milliarden KRW am offenen Markt. Marktbeobachter werteten diesen Schritt als klares Bekenntnis zum inneren Wert der Technologie-Sparte.
Dieser Zukauf fiel zeitlich mit einer allgemeinen Erholung der globalen Halbleiterbranche zusammen. Nach turbulenten Tagen stabilisierten sich die internationalen Märkte wieder. Vor allem positive Berichte aus der Speicherchip-Industrie sorgten für frischen Optimismus.
Rekordgewinne durch KI-Chips
Fundamentale Daten stützen den plötzlichen Aufschwung der Holding. Die Kernbeteiligung SK Hynix meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 79,32 Billionen KRW. Das entspricht einem massiven Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr.
Der operative Gewinn kletterte parallel dazu auf 60,54 Billionen KRW. Treiber dieser Entwicklung ist der Hunger der Tech-Branche nach speziellen Speichermodulen für KI-Anwendungen. Die Nachfrage nach HBM-Produkten übertraf dabei die Erwartungen vieler Analysten.
Dividenden im Visier
Aktionäre von SK Square blicken nun gespannt auf die Ausschüttungen. Die Holding verfolgt für den Zeitraum bis 2028 eine klare Strategie. Mindestens 30 Prozent der laufenden Dividendeneinnahmen sollen über Barzahlungen oder Aktienrückkäufe an die Eigner fließen.
Experten rechnen mit einer Sonderdividende oder einem erweiterten Rückkaufprogramm durch die Tochter SK Hynix. Diese Entscheidung könnte bereits im Laufe des dritten Quartals 2026 fallen. Damit stünde SK Square frisches Kapital für eigene Investitionen oder weitere Rückführungen zur Verfügung.
Trotz der Rally von 29,91 Prozent bleibt die Aktie volatil. Die Schwankungsbreite der letzten 30 Tage liegt bei beachtlichen 155,88 Prozent. Das Papier notiert außerdem noch immer unter seinem Juni-Hoch von rund 2,19 Millionen KRW. Als nächster Impulsgeber gilt die detaillierte Gewinnverwendung der Tochtergesellschaft, die für den Spätsommer erwartet wird.
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