Smi Aktie: Anhaltender Investorenoptimismus!

Der Schweizer Leitindex erreicht ein neues Rekordhoch, während Swisscom einen deutlichen Umsatzsprung meldet und die Inflation stabil bleibt.

Kurz zusammengefasst:
  • Smi schließt erstmals über 13.600 Punkten
  • Swisscom verzeichnet Umsatzwachstum von 36,6 Prozent
  • Inflationsrate für Januar bei moderaten 0,1 Prozent
  • Volatilitätsindex VSMI signalisiert anhaltende Marktnervosität

Der Schweizer Leitindex SMI markierte am Freitag zum Handelsschluss erstmals die Marke von 13.600 Punkten. Nach einem volatilen Verlauf schloss das Börsenbarometer bei 13.600,67 Zählern – ein Plus von 70,75 Punkten oder 0,52 Prozent. Die Handelsspanne bewegte sich zwischen 13.532,37 und 13.634,11 Punkten.

Schwergewichte unter Druck

Während Branchenwerte wie Lonza Group mit einem Kurssprung von 4,7 Prozent glänzten, zeigten sich im Spitzensegment gemischte Tendenzen. Der Hörtechnologie-Spezialist Sonova verlor 1,49 Prozent. Straumann Holding gab 1,1 Prozent nach, während Richemont und Helvetia Baloise Holding jeweils knapp unter einem Prozent einbüßten.

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Auf der Gewinnerseite legten Schindler um 3,25 Prozent zu. Kuehne + Nagel und VAT Group verbuchten jeweils rund 3 Prozent Zuwachs. Logitech International und SGS kletterten um 2,67 beziehungsweise 2,28 Prozent.

Swisscom punktet mit Umsatzsprung

Besondere Aufmerksamkeit zog Swisscom auf sich. Die Aktie des Telekom-Konzerns legte um 2,35 Prozent zu. Das Unternehmen meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzanstieg von 36,6 Prozent auf 15,05 Milliarden Franken. Das EBITDA nach Leasingaufwendungen kletterte um 22,6 Prozent auf 4,98 Milliarden Franken. Der Nettogewinn sank allerdings um 17,6 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken, verglichen mit 1,54 Milliarden Franken im Vorjahr.

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Inflationsdaten ohne Überraschung

Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte am Freitag die Teuerungsrate für Januar. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 0,1 Prozent – exakt wie im Dezember. Wohnkosten und Energie verteuerten sich um 0,8 Prozent, während Bildungsausgaben um 2,6 Prozent zulegten. Im Gegenzug sanken die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 0,4 Prozent. Transportkosten fielen um 2 Prozent.

Auf Monatssicht gaben die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent nach, getrieben durch niedrigere Strom- und Unterkunftskosten. Ökonomen hatten mit einer Stagnation gerechnet.

Trotz der erfreulichen Rekordjagd blieb die Nervosität an den Märkten spürbar. Der Volatilitätsindex VSMI zeigte einen Anstieg, was Händler als Zeichen erhöhter Unsicherheit werten. Die Sorgen rund um KI-Technologien greifen inzwischen auf immer neue Branchen über – nach Software und Versicherungen rücken weitere Sektoren in den Fokus der Anleger.

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