SoftBank treibt seine KI-Strategie gleich auf zwei Ebenen voran: mit einem technischen Schritt im Mobilfunknetz und mit frischem Kapital für autonomes Fahren. Beides zahlt auf denselben Kern ein: mehr KI-Kompetenz und mehr KI-Exposure im Portfolio. Doch was steckt konkret hinter der neuen Telekom-Partnerschaft?
KI-RAN: Kooperation mit Ericsson
SoftBank teilte heute mit, dass es den Orchestrator seines AI-RAN-Produkts, AITRAS, erfolgreich in Ericssons „Intelligent Automation Platform“ integriert hat. Der praktische Nutzen: Rechenressourcen lassen sich dadurch dynamisch zwischen KI-Aufgaben und klassischen Radio-Access-Network-Workloads (RAN) verteilen.
Damit zeigen beide Unternehmen einen Ansatz, wie sich KI-Verarbeitung und Netzbetrieb gemeinsam steuern lassen – ein wichtiger Baustein für flexiblere und effizientere Telekom-Infrastrukturen. Präsentieren wollen SoftBank und Ericsson die Technologie auf dem MWC Barcelona 2026. Zudem soll die gemeinsame Forschung und Entwicklung fortgesetzt werden, um die Systeme weiter auszubauen.
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Vision Fund 2 investiert in Wayve
Parallel dazu bleibt SoftBank auch als Investor aktiv: Wie am Dienstag berichtet wurde, beteiligte sich Vision Fund 2 an einer 1,5-Milliarden-Dollar-Series-D-Finanzierungsrunde des Autonomie-Startups Wayve. An der Runde waren dem Bericht zufolge auch Nvidia und Microsoft beteiligt.
Rückenwind aus der Bilanz – kurzfristig aber Rücksetzer
Die jüngsten Schritte passen zur Neuausrichtung Richtung KI, die zuletzt auch an den Zahlen ablesbar war: Anfang des Monats meldete SoftBank für das im Dezember 2025 beendete Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone. Treiber waren laut Bericht vor allem Bewertungsgewinne aus KI-nahen Beteiligungen; der Vision Fund verbuchte dabei einen deutlichen Gewinn, maßgeblich gestützt durch Investments im KI-Sektor.
An der Börse lief die Aktie auf Jahressicht zwar stark, zuletzt gab es aber in der vergangenen Woche einen Rücksetzer. Operativ unterstreichen die Ericsson-Integration und das Wayve-Investment vor allem eines: SoftBank bleibt bei seinem Fokus auf KI – sowohl technologisch als auch über die Kapitalallokation.
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