SoftwareONE Holding Aktie: Rückkehr in die Gewinnzone
SoftwareONE meldet für 2025 wieder schwarze Zahlen und übertrifft Umsatzerwartungen. Die Integration von Crayon treibt das Wachstum, während das Management für 2026 weitere Margenverbesserungen anpeilt.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzwachstum von 22,5 Prozent auf 1,52 Mrd. Franken
- Bereinigtes EBITDA erreicht 277 Millionen Franken
- Ziel für 2026: Organisches Wachstum und Marge über 23%
- Synergien aus Crayon-Übernahme sollen 100 Mio. Franken bringen
SoftwareONE hat heute seinen Geschäftsbericht 2025 vorgelegt – und die Zahlen erzählen eine Geschichte der Wende. Nach einem verlustreichen Jahr kehrt der Schweizer IT-Dienstleister in die Gewinnzone zurück, getragen von der Crayon-Integration und einem konsequenten Sparkurs.
Crayon treibt das Wachstum
Der Umsatz kletterte 2025 um 22,5 Prozent – ein Sprung, der maßgeblich auf die Übernahme des norwegischen IT-Unternehmens Crayon zurückzuführen ist. In absoluten Zahlen stieg der Erlös auf 1,52 Milliarden Franken, womit SoftwareONE die eigene Planung leicht übertraf. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 277 Millionen Franken, der operative Cashflow auf rund 268,6 Millionen Franken.
Nicht alle Segmente liefen dabei gleich rund. Das Direktgeschäft litt unter Anpassungen bei den Microsoft-Incentive-Programmen, erholte sich aber gegen Jahresende spürbar. Den Ausgleich schufen Channel und Services: Letzteres profitierte vor allem von Zuwächsen in der Cybersicherheit, im AWS-Cloud-Geschäft sowie im IT-Asset-Management.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg leicht auf 0,48 Franken. Das berichtete Ergebnis je Aktie landete hingegen bei null – ein deutliches Zeichen dafür, dass Integrationskosten die Bilanz 2025 noch merklich belasteten.
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Was 2026 bringen soll
Für das laufende Jahr zeigt sich das Management zuversichtlich. SoftwareONE peilt ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich an – gemessen auf vergleichbarer Basis in konstanten Währungen. Die bereinigte EBITDA-Marge soll dabei die Schwelle von 23 Prozent überschreiten.
Zentrales Ziel bleibt die vollständige Hebung von Synergien aus der Crayon-Transaktion: Bis Ende 2026 sollen Kosteneinsparungen von 100 Millionen Franken auf Laufratenbasis realisiert sein. Rückkäufe eigener Aktien werden künftig nicht eingezogen, sondern für die aktienbasierte Vergütung genutzt.
Die Zahlen signalisieren einen Konzern, der nach turbulenten Jahren wieder Tritt fasst. Ob der Kurs die operative Verbesserung nachhaltig widerspiegelt, wird der Markt in den kommenden Wochen zeigen.
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