Solana steckt in der Zwickmühle: Während institutionelle Investoren Hunderte Millionen in die frisch zugelassenen US-ETFs pumpen, bricht der Kurs brutal ein – über 31 Prozent allein im November. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch wirkt, könnte sich als klassische Bullenfalle entpuppen. Oder markiert der Kampf um die 145-Dollar-Marke den Beginn einer weiteren Abwärtsspirale?
Technisches Warnsignal: Keilformation unter Beobachtung
Die Charts zeigen ein eindeutiges Bild: Solana testet aktuell die kritische Unterstützungszone bei 145 Dollar. Käufer versuchen verzweifelt, diese Linie zu halten, während sich auf den Tages-Charts ein sogenanntes „Falling Wedge Pattern“ formiert – eine Keilformation, die häufig das Ende einer Verkaufswelle andeutet. Doch die Bären geben nicht auf: Analysten warnen bereits vor einem möglichen Durchbruch nach unten, der den Kurs zunächst auf 138 Dollar und im Extremfall bis auf 120 Dollar drücken könnte.
Die Volatilität spricht Bände: Am 5. November sprang der Preis um 2,77 Prozent nach oben, nur Tage nachdem er am 3. November über 11 Prozent verloren hatte. Die Handelsspanne zwischen 147 und knapp 160 Dollar zeigt, wie nervös der Markt aktuell ist.
ETF-Boom trifft auf Validator-Schwund
Ausgerechnet jetzt, wo Solanas erstes Spot-ETF in den USA durchstartet, schrumpft das Validator-Netzwerk dramatisch. Seit Anfang 2023 ist die Zahl der Validatoren um 64 Prozent auf unter 900 eingebrochen – von einst rund 2.500. Die Community redet das Problem klein und spricht von „Netzwerkstärkung durch Ausmusterung schwacher Hardware“. Kritiker sehen darin jedoch ein Zentralisierungsrisiko, zumal die Solana Foundation ihre Validator-Subventionen gekürzt hat.
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Gleichzeitig läuft die Maschinerie auf Hochtouren: Das angekündigte „Alpenglow“-Upgrade Ende 2025 oder Anfang 2026 soll die Blockfinalisierung auf atemberaubende 150 Millisekunden drücken – ein Tempo, das Echtzeit-Zahlungen und DeFi-Anwendungen revolutionieren könnte.
Institutionelle kaufen, Trader verkaufen
Hier wird es skurril: Während der Spot-Kurs abstürzt, fließen 421 Millionen Dollar in einer einzigen Woche in Solana-ETFs – die zweitstärkste Woche aller Zeiten. Allein Bitwises BSOL-ETF sackte 199 Millionen Dollar ein. Konzerne wie Bit Mining, Upexi und DeFi Development Corp horten mittlerweile signifikante SOL-Bestände.
Diese Diskrepanz zwischen institutionellem Kaufdruck und technischem Abwärtstrend ist ungewöhnlich. Entweder positionieren sich die „Smart Money“-Investoren für einen baldigen Rebound – oder sie kaufen sich in ein fallendes Messer ein. Die sinkenden Handelsvolumina während der Keilformation deuten darauf hin, dass viele Trader abwarten. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die ETF-Milliarden stark genug sind, um den technischen Bärenmarkt zu brechen.
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