Solana: Flucht der Institutionellen

Die Solana-Kryptowährung verzeichnete massive institutionelle Kapitalabflüsse und eine geplatzte Fusion, was zu einem starken Kursverfall führte. Die Bereinigung spekulativer Positionen könnte nun den Weg für eine Erholung ebnen.

Kurz zusammengefasst:
  • Rekordabflüsse bei Solana-ETF-Produkten
  • Kurs stürzte auf ein 26-Monats-Tief ab
  • Geplante Unternehmensfusion wurde abgesagt
  • Spekulative Positionen wurden massiv bereinigt

Solana durchlebt turbulente Tage. Nach einem massiven Abverkauf auf ein 26-Monats-Tief versuchen Anleger, einen Boden zu finden. Doch Rekordabflüsse institutioneller Gelder und eine geplatzte Fusion im Ökosystem sorgen für anhaltende Nervosität. Während sich der Kurs stabilisiert, fragen sich Marktteilnehmer, ob die Bereinigung bereits abgeschlossen ist.

Historische Abflüsse belasten

Der Hauptgrund für die aktuelle Schwäche liegt im Verhalten professioneller Investoren. Daten zeigen, dass Solana-ETFs am 6. Februar Abflüsse von rund 11,9 Millionen US-Dollar verzeichneten. Dies markiert den zweithöchsten Tagesabfluss in der Geschichte des Assets.

Solana

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Diese Kapitalflucht korrelierte direkt mit dem heftigen Kursrutsch. Solana fiel kurzzeitig auf 67 US-Dollar, was den monatlichen Verlust auf fast 38 Prozent ausweitete. Zwar konnte sich der Kurs zum Wochenstart im Bereich von 87 US-Dollar stabilisieren, doch der Abstand zum Januar-Hoch bleibt gewaltig.

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Geplatzte Fusion drückt Stimmung

Zusätzlich sorgt eine überraschende Unternehmensnachricht für Unsicherheit. Solmate Infrastructure bestätigte am Montag das Ende der geplanten Fusion mit RockawayX. Um eine Verwässerung der Anteile zu vermeiden und Kapital effizienter einzusetzen, wurde die Absichtserklärung aufgehoben. Auch wenn die strategische Partnerschaft auf operativer Ebene weiterlaufen soll, signalisiert dieser Schritt eine Strategieänderung wichtiger Infrastruktur-Akteure, die vom Markt vorsichtig aufgenommen wird.

Bereinigung am Terminmarkt

Der Preisverfall führte zu einer massiven Bereinigung spekulativer Positionen. Das Open Interest (die Summe aller offenen Terminkontrakte) brach um rund 40 Prozent ein und fiel von 8,8 Milliarden auf 5,22 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu wurden Long-Positionen im Wert von 295 Millionen US-Dollar liquidiert. Analysten werten dies als Zeichen, dass die „Luft“ aus dem überhitzten Markt gewichen ist, was den Weg für eine organischere Preisbildung ebnen könnte.

Ausblick: Die 100-Dollar-Marke entscheidet

Trotz des Preisdrucks zeigt sich die Netzwerkaktivität robust: Mit 2,6 Milliarden Transaktionen im letzten Monat stieg das Volumen um 50 Prozent. Für eine nachhaltige Erholung müssen die Bullen nun zwingend den psychologisch wichtigen Widerstand bei 100 US-Dollar zurückerobern. Scheitert dieser Versuch und setzen sich die ETF-Abflüsse fort, droht ein erneuter Test der Unterstützungszone bei 67 US-Dollar.

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