Solana: Institutionelle Geduld zahlt sich aus

Solana-Spot-ETFs verzeichnen trotz fallender Kurse fünf Wochen in Folge positive Kapitalzuflüsse. Institutionen zeigen Vertrauen in die Infrastruktur und Nutzung des Netzwerks.

Kurz zusammengefasst:
  • ETF-Zuflüsse trotz Kursverlust von 57 Prozent
  • Milliardenschweres TVL durch tokenisierte Assets
  • Visa und PayPal nutzen Netzwerk für Zahlungen
  • Alpenglow-Upgrade soll Finalität 2026 beschleunigen

Während der Kurs von Solana in den vergangenen drei Monaten unter Druck stand, zeigen die Kapitalflüsse in Spot-ETFs ein anderes Bild: fünf Wochen in Folge mit positiven Zuflüssen. Das widerspricht dem klassischen Muster, wonach institutionelle Anleger bei fallenden Kursen aus Krypto-Assets flüchten.

ETF-Zuflüsse trotz Kurskorrektur

Seit dem Start der US-amerikanischen Solana-Spot-ETFs im Sommer 2025 ist der SOL-Kurs um rund 57 Prozent gefallen. Trotzdem summieren sich die kumulierten Netto-Zuflüsse aller gelisteten Produkte auf knapp 969 Millionen US-Dollar, das Gesamtvermögen liegt bei rund 855 Millionen Dollar. Allein am 13. März flossen 7,6 Millionen Dollar in Solana-Spot-ETFs, vollständig über Bitwises BSOL-Produkt.

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Grayscale-Forschungsleiter Zach Pandl veröffentlichte am selben Tag eine sechspunktige Investmentthese für Solana und verwies auf den Abschlag von rund 67 Prozent gegenüber den September-2025-Hochs als potenziell attraktiven Einstiegspunkt. Seine Argumentation stützt sich auf Solanas führende Stellung unter den Smart-Contract-Plattformen bei Nutzerzahlen, Transaktionsvolumen und Gebühreneinnahmen.

Infrastruktur als Fundament

Das institutionelle Interesse beschränkt sich nicht auf ETF-Produkte. WisdomTree hat regulierte, tokenisierte Fonds nativ auf der Solana-Blockchain aufgelegt. State Street plant den Start tokenisierter Fonds auf Solana im frühen Jahr 2026. Morgan Stanley hat einen eigenen Solana Trust beantragt. Das Real-World-Asset-TVL auf der Kette überschritt die Milliardengrenze, getragen von tokenisierten Wertpapieren und Kreditprodukten.

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Hinzu kommt die wachsende Rolle im Zahlungsverkehr: Visa, PayPal und Worldpay bauen auf Solana für Treasury-Management, Überweisungen und Händlerabwicklung. Das Netzwerk verarbeitet Tausende Transaktionen pro Sekunde mit Sub-Sekunden-Finalität bei Gebühren im Bruchteil eines Cents.

Strukturelle Risiken und Ausblick

Ein Belastungsfaktor bleibt bestehen: Der FTX-Nachlass hält noch erhebliche SOL-Bestände und führt regelmäßige Ausschüttungen durch, die bei Kursanstiegen zusätzliches Angebot in den Markt bringen können.

Auf Protokollebene soll das Alpenglow-Konsensus-Upgrade, das für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist, die Transaktionsfinalität auf 100 bis 150 Millisekunden senken und gilt als wichtiger Schritt für die weitere institutionelle Positionierung des Netzwerks. Die Zuflüsse im bisherigen März 2026 liegen bei rund 34 Millionen Dollar — auf Kurs, den Februar-Wert von 63 Millionen Dollar zu erreichen, aber deutlich moderater als die Spitzenwerte aus Dezember und Januar.

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