Solana: Kasachstan startet ersten ETF am 26. Juni
Solana dominiert mit 95 Prozent den Handel tokenisierter Aktien. Ein neuer ETF in Kasachstan und steigendes institutionelles Interesse untermauern die Position.

Kurz zusammengefasst
- 95 Prozent Marktanteil bei digitalen Aktien
- Erster Solana-ETF in Kasachstan gestartet
- Institutionelle Anleger bauen Bestände aus
- Kurs kämpft mit Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt
Solana festigt seine Rolle als technisches Rückgrat für digitale Wertpapiere. Während der breite Kryptomarkt schwankt, sichert sich das Netzwerk fast den gesamten Markt für tokenisierte Aktien. Parallel dazu erreicht die institutionelle Akzeptanz mit dem ersten Solana-ETF in Zentralasien eine neue Stufe.
ETF-Start in Zentralasien
Die Börse in Kasachstan (KASE) startete am 26. Juni den Handelsplatz für den SOLZ_KZ. Es ist der regional erste ETF auf Basis von Solana-Futures. Das Produkt richtet sich an qualifizierte Anleger und verlangt eine Verwaltungsgebühr von 0,95 Prozent.
Die Grundlage bildet eine Kooperation mit der Solana Foundation aus dem Vorjahr. Lizenzierte Broker ermöglichen den Zugang zu diesem Markt, der 2025 ein Handelsvolumen von über 770 Milliarden Dollar verzeichnete.
Vormachtstellung bei digitalen Aktien
Im Bereich der Real World Assets (RWAs) hat Solana derzeit eine Vormachtstellung inne. Das Netzwerk verarbeitet 95 Prozent des weltweiten Handelsvolumens mit tokenisierten Aktien. Das entspricht wöchentlich rund 1,3 Milliarden US-Dollar.
Ein wesentlicher Treiber war der Börsengang von SpaceX am 12. Juni. Die Tokenisierung dieser Anteile hob das monatliche Volumen auf über zwei Milliarden Dollar. Der Gesamtwert tokenisierter Aktien auf der Blockchain erreichte damit rund 395 Millionen Dollar.
Institutionelles Interesse nimmt zu
Unternehmen bauen ihre Positionen im Ökosystem massiv aus. Die Aktie von SOL Strategies sprang zuletzt um 22 Prozent nach oben. Die Firma hält mehr als 435.000 SOL und betreibt ein eigenes Validator-Netzwerk.
Der US-Konzern Upexi bereitet derweil seinen Einzug in den Russell Microcap Index vor. Mit über zwei Millionen SOL gilt das Unternehmen als einer der größten institutionellen Halter. Hinzu kommt das Jito-Netzwerk, dessen verwaltetes Vermögen zuletzt auf 1,4 Milliarden Dollar stieg.
Auch klassische Finanzhäuser nutzen die Technologie. Die südkoreanische Toss Bank testet aktuell ein Netzwerk für grenzüberschreitende Überweisungen auf Solana-Basis. Ziel sind schnellere Transaktionen zu deutlich geringeren Kosten.
Technisch bereitet sich das Netzwerk auf das „Alpenglow“-Update im dritten Quartal vor. Die Zeit bis zur Bestätigung einer Transaktion soll dann auf 150 Millisekunden sinken. Aktuell verarbeitet das System täglich rund 102 Millionen Transaktionen.
Trotz der fundamentalen Fortschritte bleibt die Preislage angespannt. Der Kurs stieg am Freitag zwar um gut sechs Prozent auf 72,11 US-Dollar. Dennoch notiert die Währung seit Jahresbeginn rund 43 Prozent im Minus.
Aktuell kämpft Solana darum, den Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 96,13 US-Dollar zu verringern. Hält die Unterstützung am Junitief von 60,40 Dollar nicht, rückt technisch die Zone um 30 Dollar näher. Am 1. Juli rückt zudem Russland in den Fokus, wenn der regulatorische Rahmen für geplante Solana-Futures an der Moskauer Börse stehen soll.
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