Solana steckt derzeit in einer markanten Zwickmühle. Während der Kurs durch das Abflauen des Memecoin-Hypes massiv unter Druck gerät, steigen institutionelle Investoren über ETFs im großen Stil ein. Diese ungewöhnliche Divergenz zwischen fallenden Preisen und rekordverdächtigen Zuflüssen wirft eine entscheidende Frage auf: Wer behält am Ende recht – der pessimistische Spot-Markt oder das institutionelle Geld?
Der Motor stottert
Der Hauptgrund für die aktuelle Schwäche ist struktureller Natur. Der Wirtschaftsmotor, der Solana Ende 2025 antrieb – das Memecoin-Ökosystem – ist ins Stocken geraten. Innerhalb weniger Wochen brach das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen (DEX) drastisch ein. Wichtige Plattformen verzeichneten Rückgänge von über 60 Prozent, was dem Netzwerk die Liquidität entzieht.
Diese Entwicklung schlägt sich deutlich im Kurs nieder. Mit einem aktuellen Wert von 85,92 USD hat Solana auf Sicht von 30 Tagen rund 32 Prozent an Wert eingebüßt. Das On-Chain-Verhalten verstärkt das bärische Bild: Die Positionen langfristiger Halter (Hodler) sind auf ein Monatstief gefallen, was auf eine Kapitulation im Retail-Sektor hindeutet.
Institutionelle greifen zu
Völlig konträr dazu verhalten sich Großanleger. Trotz der negativen Preisentwicklung beschleunigt sich die Nachfrage über regulierte Produkte. Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs zuletzt schwächelten, verbuchten Solana-Spot-ETFs gegen Ende Februar die stärksten wöchentlichen Zuflüsse des Monats. Allein in der letzten Woche flossen über 43 Millionen Dollar in diese Produkte.
Marktbeobachter werten dies als Zeichen, dass professionelle Investoren den Preisrückgang nicht als Trendwende, sondern als Einstiegsgelegenheit interpretieren. Die kumulierten Zuflüsse nähern sich der Marke von 880 Millionen Dollar, wobei Produkte von Anbietern wie Bitwise und Fidelity führend sind.
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Infrastruktur statt Hype
Abseits der täglichen Kursschwankungen wird die Infrastruktur weiter ausgebaut. Mit dem Projekt „Pacific Backbone“ entsteht ein Netzwerk für den asiatisch-pazifischen Raum, das speziell auf die Bedürfnisse traditioneller Finanzfirmen zugeschnitten ist. Ziel ist es, Latenzzeiten zwischen Finanzmetropolen wie Tokio und Singapur zu minimieren.
Gleichzeitig steht mit dem „Alpenglow“-Upgrade eine technische Erneuerung an, die für das erste Quartal 2026 geplant ist. Durch die Überarbeitung des Konsensmechanismus soll die Transaktionsgeschwindigkeit drastisch erhöht werden. Analysten von Standard Chartered reagierten auf diese Gemengelage mit einer Anpassung ihrer Prognosen: Während das Kursziel für 2026 auf 250 Dollar gesenkt wurde, hob die Bank ihre langfristige Prognose für 2030 auf 2.000 Dollar an.
Der März wird nun zur Bewährungsprobe. Solange das Handelsvolumen im Netzwerk weiter sinkt und wichtige Unterstützungslinien getestet werden, bleibt das Risiko für weitere Abwärtsbewegungen trotz der institutionellen Käufe akut. Die Divergenz zwischen Preis und Zuflüssen dürfte sich in den kommenden Wochen zwangsläufig auflösen müssen.
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