Solid Power Aktie: 435 Millionen Dollar Liquidität ohne Schulden
Solid Power konzentriert sich auf die Produktion von sulfidbasierten Elektrolyten und positioniert sich als Zulieferer für Autohersteller. Die Aktie reagiert mit Kursverlusten.

Kurz zusammengefasst
- Fokus auf Elektrolyt-Herstellung
- Aktie verliert rund neun Prozent
- Liquidität von 435 Millionen Dollar
- Ausbau der Produktion auf 75 Tonnen
Solid Power schlägt einen spezialisierten Kurs ein. Das Unternehmen konzentriert sich künftig primär auf die Herstellung und den Verkauf von sulfidbasierten Festkörperelektrolyten, anstatt eigene Batteriezellen in Großserie zu fertigen. Dieser strategische Fokus soll den US-Konzern als zentralen Zulieferer für Automobilhersteller etablieren, die verstärkt auf diese Technologie setzen.
An der Börse sorgt die Neuausrichtung kurzfristig für Verkaufsdruck. Die Aktie verliert heute rund neun Prozent und notiert bei 2,59 Euro.
Finanziell steht der Entwickler auf einem soliden Fundament. Zum Ende des ersten Quartals 2026 verfügte Solid Power über eine Liquidität von 435,3 Millionen Dollar. Dem gegenüber stehen keine nennenswerten Schulden. Im Auftaktquartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,1 Millionen Dollar, der maßgeblich aus Meilensteinzahlungen des Partners SK On sowie staatlichen Fördergeldern stammte.
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Der operative Verlust belief sich im gleichen Zeitraum auf 26,3 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 13 Millionen Dollar oder 0,06 Dollar je Aktie. Die Betriebskosten blieben dabei stabil auf dem Niveau des Vorjahres.
Operativ meldet das Unternehmen Fortschritte bei seinen internationalen Kooperationen. Die Pilotlinie für Batteriezellen bei SK On hat die Abnahmeprüfungen bestanden. Damit ist die Technologie von Solid Power nun an drei Standorten weltweit vertreten: in den eigenen Werken in Colorado sowie bei Partnern in Deutschland und Südkorea. Parallel dazu beliefert das Unternehmen Samsung SDI im Rahmen einer gemeinsamen Evaluierung mit BMW.
Die Produktionskapazitäten für Elektrolyte sollen massiv ausgebaut werden. Von aktuell 30 Tonnen pro Jahr plant das Management eine Steigerung auf 75 Tonnen bis Ende 2026. Die dafür notwendige kontinuierliche Pilotfertigung befindet sich bereits im Bau. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
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