Southern Copper Aktie: Widersprüchliche Signale

Southern Copper meldet starke operative Ergebnisse und eine höhere Dividende, doch Analysten sehen das Papier angesichts eines hohen KGV als überbewertet an.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatzsprung von 39 Prozent im vierten Quartal
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich über Branchendurchschnitt
  • Dividende auf 1,00 US-Dollar pro Aktie angehoben
  • Insider nutzt Kursnähe zum Hoch für Verkäufe

Southern Copper blickt auf ein rekordverdächtiges Schlussquartal zurück, doch die Euphorie am Markt wird durch eine ambitionierte Bewertung gebremst. Während die hohen Kupferpreise die Kassen füllen, mahnen Analysten aufgrund der deutlichen Kursgewinne zur Vorsicht. Kann das fundamentale Wachstum das aktuelle Preisniveau dauerhaft rechtfertigen?

Starke operative Performance

Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen die profitable Lage des Konzerns. Ein Umsatzsprung von 39 Prozent im Vorjahresvergleich auf 3,87 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal verdeutlicht, wie sehr das Unternehmen von der robusten Nachfrage und dem knappen Angebot auf dem Kupfermarkt profitiert. Mit einer Nettogewinnmarge von knapp 34 Prozent zeigt sich das operative Geschäft dabei äußerst effizient.

Southern Copper

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Nach einer volatilen Handelswoche notiert das Papier heute bei 164,90 Euro, was einem Plus von 0,83 Prozent entspricht. Damit setzt die Aktie ihren starken Lauf fort, der seit Jahresbeginn bereits zu einem Wertzuwachs von fast 30 Prozent geführt hat und den Kurs wieder näher an das 52-Wochen-Hoch von 182,30 Euro rückt.

Skepsis bei Bewertung und Insidern

Trotz dieser operativen Stärke sehen Marktbeobachter Anzeichen für eine Überbewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 40 liegt der Titel deutlich über dem Branchendurchschnitt. Diese Skepsis spiegelt sich auch in den Kurszielen der Analysten wider, die im Mittel signifikant unter dem aktuellen Marktniveau angesiedelt sind. Modelle zur Bestimmung des fairen Werts deuten darauf hin, dass die Aktie derzeit mit einem deutlichen Aufschlag gehandelt wird.

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Ein Signal für Gewinnmitnahmen setzte zudem Director Leon Contreras, der Anfang Februar die Kursnähe zum 52-Wochen-Hoch nutzte. Er veräußerte ein Aktienpaket zu einem Durchschnittspreis von rund 209 US-Dollar. Auch im institutionellen Lager herrscht Uneinigkeit: Während die Aberdeen Group ihre Beteiligung im dritten Quartal um über 80 Prozent drastisch reduzierte, baute Drucker Wealth seine Position massiv aus.

Attraktive Dividende als Stütze

Für einkommensfokussierte Anleger bleibt der Wert dennoch eine Option. Das Unternehmen hat die Quartalsdividende auf 1,00 US-Dollar pro Aktie angehoben, was eine annualisierte Dividendenrendite von etwa 1,6 bis 1,7 Prozent ergibt.

Die nächste Bewährungsprobe steht Ende April 2026 mit der Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen an. Zuvor erfolgt am 27. Februar die Auszahlung der erhöhten Dividende an jene Aktionäre, die den Titel zum Stichtag am 10. Februar hielten.

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