SpaceX Aktie: Crew-13 wegen Antriebsleck verschoben

Ein Leck stoppt den bemannten Crew-13-Flug von SpaceX und NASA. Starlink-Starts, FCC-Anträge und die Aktie bleiben davon bislang unberührt.

Redaktion Stock-World ·
Abstrakte, stimmungsvolle Darstellung einer modernen Raumfahrtanlage in einer Werkstatt bei gedimmtem Licht. (KI-generiertes Symbolbild)
Symbolbild, KI-generiert

Kurz zusammengefasst

  • Crew-13-Start wegen Leck verschoben
  • Neuer Termin weiterhin nicht festgelegt
  • Starlink-Missionen laufen planmäßig weiter
  • SpaceX beantragt weitere Funkgenehmigungen

NASA und SpaceX haben den Start der Mission Crew-13 verschoben. Grund ist ein Leck im Oxidationsmittel-System der Antriebsanlage der Dragon-Kapsel, das Techniker während der Startvorbereitungen entdeckten. Ein neuer Starttermin steht bislang nicht fest.

Sicherheitsproblem bei bemannter Mission

Die Verschiebung von Crew-13 betrifft eines der sensibelsten Programme des Unternehmens: den bemannten Transport zur Internationalen Raumstation im Auftrag der NASA. Das defekte Antriebssystem der Crew-Dragon-Kapsel war bereits vor mehreren Tagen aufgefallen, die Startvorbereitungen wurden daraufhin gestoppt.

Für ein Unternehmen, das seine Zuverlässigkeit bei bemannten Flügen als zentrales Verkaufsargument gegenüber der NASA positioniert, ist ein ungeklärtes technisches Problem an der Antriebsanlage kein triviales Detail – auch wenn ein frühzeitiges Erkennen des Lecks am Boden grundsätzlich für funktionierende Sicherheitsprozesse spricht.

Während die bemannte Mission auf Eis liegt, läuft das Starlink-Geschäft unvermindert weiter. Am Dienstag brachte eine Falcon 9 von der Vandenberg Space Force Base 27 Starlink-V2-Mini-Satelliten ins All – die insgesamt 79. Starlink-Mission und der 104. orbitale Start des Unternehmens allein im laufenden Jahr. Für den 6. September sind von demselben Standort zwei weitere Starlink-Starts geplant, nachdem bereits am 1. September ein Start erfolgreich verlief.

FCC-Anträge zeigen Blick auf künftige Programme

Parallel zum operativen Tagesgeschäft bereitet SpaceX regulatorisch bereits die nächsten Programmschritte vor. Am Mittwoch reichte das Unternehmen bei der FCC einen Antrag auf eine 60-tägige Sondergenehmigung für den Betrieb der nächsten Starlink-Generation ein, verknüpft mit einem für den 15. September geplanten Flug.

Bereits am Dienstag hatte SpaceX zudem eine Reserve-Funkgenehmigung für Schiffskommunikation im Zusammenhang mit Starship-Flug 14 beantragt – für ein Betriebsfenster, das am 15. September 2026 beginnen und bis zum 15. März 2027 laufen soll.

Ende August hatten SpaceX und die NASA zudem gemeinsam einen Erfolg verbucht: Der Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops mit einer Falcon Heavy verlief planmäßig, beide Seiten-Booster landeten erfolgreich.

Kursreaktion bleibt verhalten

An der Börse zeigte sich am Donnerstag keine unmittelbar negative Reaktion auf die Crew-13-Verschiebung: Das Papier legte um 6,0 Prozent zu und schloss bei 128,80 Euro.

Auf Wochensicht steht ein Plus von 5,4 Prozent, über 30 Tage summiert sich der Anstieg auf 38 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 194,46 Euro, erreicht im Juni, ist der Kurs mit einem Abstand von 34 Prozent aber noch deutlich entfernt.

Für Anleger dürfte entscheidend sein, wie schnell SpaceX das Leck an der Crew-Dragon-Kapsel behebt und einen neuen Starttermin für Crew-13 nennt. Solange das operative Massengeschäft mit Starlink-Starts im gewohnten Takt weiterläuft und die Genehmigungsverfahren für Starship und die nächste Starlink-Generation planmäßig voranschreiten, bleibt die Verschiebung ein isoliertes Problem im bemannten Segment – ohne erkennbare Ausstrahlung auf den Rest des Startprogramms.

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SpaceX Aktie

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KGV —
Sektor Industrieunternehmen
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Marktkapitalisierung 2,21 Bio. USD
ISIN: US84615Q1031 WKN: A42D4F

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