SpaceX: NROL-179 und Starlink-Start in 48 Stunden
Trotz erfolgreicher Satellitenmission fällt der SpaceX-Kurs. Hohe Handelsvolumina und enge Starttermine prägen die Aktie.

Kurz zusammengefasst
- Falcon-9 bringt BlueBird-Satelliten ins All
- Aktie fällt trotz operativer Erfolge
- Handelsvolumen von über 272 Millionen Aktien
- Zwei weitere Starts am Wochenende geplant
SpaceX liefert im All ab. An der Börse herrscht trotzdem Nervosität. Die Trägerraketen starten nach Plan und bringen kommerzielle Satelliten in den Orbit. Die neu gelistete Aktie sucht derweil noch ihre Richtung.
Am Mittwoch beförderte eine Falcon-9-Rakete drei riesige Kommunikationssatelliten ins All. Die BlueBird-Systeme von AST SpaceMobile erreichten erfolgreich ihre erdnahe Umlaufbahn. Damit beweist SpaceX seine Zuverlässigkeit im stark wachsenden Markt für direkte Satelliten-Mobilfunkverbindungen. Die wiederverwendbare erste Raketenstufe landete kurz nach dem Start sicher auf einem Drohnenschiff.
Hohe Volatilität trotz operativer Stärke
Operativer Erfolg garantiert derzeit keine Kursgewinne. Die SpaceX-Aktie fiel zuletzt um mehr als sechs US-Dollar auf 185,00 US-Dollar. Die Schwankungsbreite war enorm. Der Kurs pendelte im Tagesverlauf um rund 20 US-Dollar.
Hinzu kommt ein massives Handelsvolumen von über 272 Millionen Aktien. Die Folge: Investoren preisen das frisch gelistete Raumfahrtunternehmen gerade erst ein. Die erfolgreiche Mission allein reicht nicht aus, um die Schwankungen zu glätten.
Der Takt entscheidet
Das Management muss nun einen extrem engen Zeitplan einhalten. Die Startfrequenz rückt in den Fokus der Anleger. Bereits für Freitag steht die NROL-179-Mission für die nationale Sicherheit auf dem Programm. Am Samstag soll ein weiterer Starlink-Start in Kalifornien folgen.
SpaceX muss beweisen, dass das System reibungslos funktioniert. Verzögerungen bei kommerziellen oder militärischen Aufträgen würden das Vertrauen des Marktes sofort testen.
Die kommenden 48 Stunden liefern harte Fakten für die Börse. Gelingen die geplanten Starts für das Militär und das eigene Starlink-Netzwerk, untermauert SpaceX seine operative Dominanz. Jeder technische Aufschub rückt hingegen sofort das Ausführungsrisiko der jungen Aktie in den Mittelpunkt.
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