Stadler Rail Aktie: Großauftrag aus Ungarn

Stadler Rail modernisiert 93 gebrauchte Schweizer Regionalzüge für Ungarn und baut damit sein Geschäft mit Aufarbeitung und Service aus.

Kurz zusammengefasst:
  • Modernisierung von 93 gebrauchten Thurbo-Gelenktriebwagen
  • Lieferung an ungarische Staatsbahn MÁV-START bis 2034
  • Strategische Erweiterung um Service- und Modernisierungsgeschäft
  • Auftrag als positives Signal für aktuell schwächelnde Aktie

Stadler Rail sichert sich einen ungewöhnlichen Auftrag: Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller modernisiert 93 gebrauchte Regionalzüge und verkauft sie an die ungarische Staatsbahn. Das Projekt zeigt, wie sich das Unternehmen ein zweites Standbein aufbaut – jenseits des klassischen Neubau-Geschäfts.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • 93 Gelenktriebwagen von Thurbo werden überholt und nach Ungarn verkauft
  • 14.000 zusätzliche Sitzplätze für ungarische Fahrgäste
  • Projekt läuft bis 2034 – gestaffelte Übernahme und Umrüstung
  • Aktueller Kurs: 21,20 Euro – Erholung nach schwachen Vortagen

Zweites Leben für Schweizer Züge

Der am Dienstag gemeldete Vertrag mit der ungarischen MÁV-START umfasst Züge, die bis zu 25 Jahre auf Schweizer Schienen unterwegs waren. Stadler übernimmt die GTW-Flotte komplett, rüstet sie technisch auf und sorgt für die Wiederzulassung. Für Ungarn bedeutet das eine schnelle Lösung ohne jahrelange Wartezeiten auf Neufahrzeuge.

Stadler Rail

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Das Modernisierungsgeschäft entwickelt sich für Stadler zu einem strategischen Pfeiler. Statt nur neue Züge zu bauen, vermarktet das Unternehmen nun auch Komplettlösungen für gebrauchtes Rollmaterial – ökonomisch attraktiv und ökologisch sinnvoll.

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Timing trifft auf schwächelnden Kurs

Die Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie unter Druck stand. Mit einem Minus von 7,4 Prozent binnen Wochenfrist und einem Abstand von knapp 19 Prozent zum erst Ende Dezember markierten Jahreshoch zeigt der Titel Schwäche. Der Ungarn-Auftrag liefert nun ein operatives Gegensignal und demonstriert die Auftragsstärke auch im Service-Segment.

Am 18. März folgen die Zahlen zum vierten Quartal 2025. Dann wird sich zeigen, ob Stadler die positive operative Entwicklung auch in stabile Ergebnisse übersetzen kann.

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