Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail meldet den nächsten Auftrag. Die türkische Staatsbahn TCDD Taşımacılık ordert 35 Hochleistungs-Lokomotiven – ein weiterer Schritt zur Stärkung der Position im strategisch wichtigen Markt zwischen Europa und Asien.
35 EURO4001-Lokomotiven für die Türkei
Der Vertrag umfasst die Lieferung von 35 dieselelektrischen Lokomotiven des Typs EURO4001. Die Fahrzeuge werden im spanischen Stadler-Werk in Valencia gefertigt und für den Güter- und Personenverkehr eingesetzt.
Technisch sind die Lokomotiven auf Hochleistung ausgelegt. Sie erhalten das europäische Zugsicherungssystem ETCS Level 2 sowie das nationale türkische System für volle Interoperabilität im türkischen Netz. Neben den Fahrzeugen liefert Stadler Ersatzteile, Spezialwerkzeuge und übernimmt die Wartung für die ersten Jahre nach Auslieferung.
Wachstumsmarkt Türkei im Fokus
Die Türkei investiert massiv in ihre Schieneninfrastruktur, um ihre Rolle als logistisches Drehkreuz zu stärken. Der Güterverkehr wird zunehmend von der Straße auf die Schiene verlagert – ein Trend, von dem Stadler als Technologiepartner profitiert.
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Der Türkei-Auftrag reiht sich in eine Serie erfolgreicher Vertragsabschlüsse ein. Erst in der Vorwoche sicherte sich Stadler gemeinsam mit Siemens Mobility den Zuschlag für das neue S-Bahn-Netz in Kopenhagen – ein Konsortial-Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 3 Milliarden Euro.
Führungswechsel im Verwaltungsrat
Parallel zum operativen Geschäft erneuert Stadler seine Führungsstrukturen. Für die Generalversammlung im Mai wurden Sabrina Soussan und Michael Schöllhorn für den Verwaltungsrat nominiert. Sie sollen die langjährigen Mitglieder Christoph Franz und Wojciech Kostrzewa ersetzen, die nicht zur Wiederwahl antreten.
Die solide Auftragslage stützt die Aktie fundamental. Entscheidend wird nun, wie effizient Stadler die neuen Projekte in den bestehenden Produktionsplan integriert.
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