Standard Lithium Aktie: Trafigura kann bis zu 12.000 Tonnen bekommen
Der geänderte Trafigura-Vertrag ermöglicht zusätzliche Lieferungen; Franklin ist mit bis zu 70.000 Tonnen Jahreskapazität geplant.

Kurz zusammengefasst
- Trafigura-Option für 4.000 weitere Jahrestonnen
- Maximales Trafigura-Volumen könnte 12.000 Tonnen erreichen
- Franklin-Modell sieht 20 Jahre Betrieb vor
- Aktie verliert heute 0,9 Prozent
Standard-Lithium-Chef David Park hat sich in einem am 22. Oktober veröffentlichten Gespräch mit der direkten Lithiumextraktion und der Smackover-Region beschäftigt. Das Gespräch fand im Rahmen des Benchmark Summit statt. Neben Park nahm Adam Webb daran teil.
Trafigura-Vertrag mit zusätzlicher Lieferoption
Bei den Absatzvereinbarungen hat Standard Lithium am 16. Oktober eine Pflichtmitteilung zum geänderten Abnahmevertrag zwischen Smackover Lithium und Trafigura eingereicht. Die Partnerschaft kann demnach wählen, jährlich bis zu 4.000 zusätzliche Tonnen zu liefern. Damit könnte das maximale jährliche Abnahmevolumen von Trafigura auf 12.000 Tonnen steigen.
Nach Angaben von Standard Lithium erreichen die insgesamt möglichen Abnahmeverpflichtungen einschließlich LG Energy Solution jährlich 20.000 Tonnen. Die zusätzliche Lieferung an Trafigura bleibt dabei eine Option der Partnerschaft. Der Vertrag sieht damit keine verpflichtende Ausschöpfung des maximal möglichen Volumens vor.
Franklin mit langfristigem Produktionsmodell
Für das Franklin-Projekt in Osttexas beschreibt die vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung eine geplante Kapazität von bis zu 70.000 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität pro Jahr. Die modellierte Betriebsdauer beträgt 20 Jahre.
Standard Lithium nennt für den möglichen Produktionsbeginn die frühen 2030er-Jahre. Die Kapazität ist Teil des vorgeschlagenen Projektkonzepts und beschreibt keine bereits laufende Förderung. Die technische Dokumentation der vorläufigen Bewertung wurde bei SEDAR+ hinterlegt.
An der Börse fällt die Aktie heute um 0,9%. Ein Marktbericht vom gestrigen Mittwoch nannte für die breiteren Bewegungen bei Lithiumaktien keinen einzelnen bestätigten Auslöser; einen unternehmensspezifischen Anlass für Standard Lithium belegte er nicht.
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