Standard Lithium Aktie: Unter Druck vor den Zahlen

Standard Lithium präsentiert Fortschritte bei der Lithiumgewinnung und schließt Großabkommen, doch die Aktie verzeichnet deutliche Verluste vor der Quartalsveröffentlichung.

Eduard Altmann ·
Standard Lithium Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Aktie verliert acht Prozent bei hohem Handelsvolumen
  • Langfristiger Abnahmevertrag mit Trafigura unterzeichnet
  • Finanzierungssuche für milliardenschweres Arkansas-Projekt
  • Quartalszahlen und Analystenkonferenz Ende März erwartet

Standard Lithium wirbt auf Investorenkonferenzen für seine Lithium-Extraktionstechnologie — doch der Markt reagiert derzeit wenig begeistert. Während das Unternehmen technische Meilensteine präsentiert, steht die Aktie erheblich unter Druck.

Konferenztour und operative Fortschritte

Am 19. März nahm Standard Lithium am Gabelli Specialty Chemicals Symposium in New York teil. Im Mittelpunkt stand die firmeneigene Direct Lithium Extraction (DLE)-Technologie, mit der Lithium aus Solequellen der Smackover-Formation in Arkansas und Texas gewonnen werden soll. Das Management betonte die Bedeutung dieser Projekte für die heimische Batterielieferkette — ein Thema, das angesichts der wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugbatterien in den USA politisch wie wirtschaftlich an Gewicht gewinnt.

Am 24. März folgt ein weiterer Auftritt beim Roth Annual Conference in Laguna Niguel, Kalifornien. Auf denselben Tag fällt auch die Veröffentlichung der Quartalszahlen; die Analystenkonferenz ist für den 30. März angesetzt. Für das abgelaufene Quartal erwarten Analysten einen Verlust von 0,028 US-Dollar je Aktie.

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Starke Abwärtsbewegung trotz operativer Fortschritte

Operativ kann Standard Lithium durchaus auf Substanz verweisen. Anfang des Monats wurde ein zehnjähriger Abnahmevertrag mit dem Rohstoffhändler Trafigura fixiert — über rund 8.000 Tonnen Lithiumcarbonat jährlich, was mehr als 40 Prozent der geplanten Jahreskapazität des South West Arkansas Project entspricht. Das Joint Venture mit Equinor sucht zudem rund 1,1 Milliarden US-Dollar an besichertem Projektkapital, um die erste Phase der Arkansas-Operationen mit geschätzten 1,45 Milliarden US-Dollar Investitionskosten zu finanzieren.

Am Freitag verlor die Aktie rund acht Prozent — bei einem Handelsvolumen, das spürbar über dem Vortag lag. Mit einem RSI von knapp 30 signalisieren technische Indikatoren eine überverkaufte Lage. Die Quartalszahlen am 24. März werden zeigen, ob das operative Momentum die Stimmung drehen kann.

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Standard Lithium Aktie

3,08 EUR

– 0,04 EUR -1,28 %
KGV 6,48
Sektor Grundlegende Materialien
Div.-Rendite 0,00 %
Marktkapitalisierung 941,19 Mio. EUR
ISIN: CA8536061010 WKN: A2DJQP

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