Star Copper Aktie: Bohrmeter-Rekord voraus?
Star Copper meldete 10.419 Bohrmeter und 37 Linienkilometer geophysikalische Messungen; die erste Ressourcenschätzung ist für 2027 angestrebt.

Kurz zusammengefasst
- Hauptversammlung für Dezember angekündigt
- 10.419 Bohrmeter in 28 Löchern
- 37 Linienkilometer geophysikalisch untersucht
- Ressourcenschätzung für erstes Quartal 2027 angestrebt
Star Copper hat seine jährliche Hauptversammlung für den 1. Dezember angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens beginnt die Versammlung um 10:00 Uhr pazifischer Zeit. Für das vollständig unternehmenseigene Star-Projekt steht unterdessen eine erste Ressourcenschätzung auf dem Zeitplan, die Star Copper für das erste Quartal 2027 anstrebt.
Bohrprogramm als Grundlage der Projektarbeit
Vor rund zwei Wochen meldete Star Copper den Abschluss seines bislang größten Explorationsprogramms am Star-Projekt. Das Unternehmen berichtete über insgesamt 10.419 Bohrmeter. Diese verteilten sich auf 28 Bohrlöcher; die zugehörigen Analyseergebnisse standen zum Zeitpunkt der Mitteilung noch aus.
Zum Programm gehörten außerdem geophysikalische Untersuchungen mit einem Umfang von 37 Linienkilometern. Dabei setzte Star Copper auf dreidimensionale IP- und MT-Messungen. Die Abschlussmeldung umfasste damit sowohl Bohrarbeiten als auch geophysikalische Untersuchungen des Projekts.
Das Unternehmen berichtete zudem über eine Erweiterung des historisch bekannten Kupfersystems und eine verbreitete Mineralisierung in mehreren durchteuften Abschnitten. Die erste Ressourcenschätzung bleibt dabei ein vom Unternehmen angestrebter Meilenstein, keine bereits veröffentlichte Berechnung.
Die Aktie stieg am Freitag um 3,3%. Der Schlusskurs von 0,2955 € bildet den jüngsten Handelsstand vor der angekündigten Hauptversammlung.
Wechselhaftes Umfeld am Kupfermarkt
Am Donnerstag berichtete Reuters über steigende Kupferpreise und Gewinne bei anderen Industriemetallen. Die Nachrichtenagentur führte diese Bewegung auf makroökonomischen Optimismus nach den US-Zwischenwahlen zurück.
Am Freitag fiel Kupfer dagegen Medienberichten zufolge angesichts von Sorgen über eine strengere US-Aufsicht für Infrastruktur der künstlichen Intelligenz. Dem Bericht zufolge könnte eine solche Aufsicht den Ausbau von Rechenzentren bremsen und damit die Nachfrage nach Metallen schwächen.
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