Stellantis Aktie: Momenta-Allianz startet!
Gelockerte US-Verbrauchsregeln senken Stellantis’ erwartete Kosten; zugleich plant der Konzern Assistenzsysteme mit Momenta.
Kurz zusammengefasst
- US-Regeln reduzieren erwartete Konzernkosten
- Einsparungen bis 2031 prognostiziert
- Assistenzsysteme mit Momenta geplant
- Stellantis-Aktie seit Jahresbeginn 57 Prozent niedriger
Eine deutliche regulatorische Entlastung auf dem US-Markt verschafft Stellantis finanziellen Spielraum für die kommenden Jahre. Wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration mitteilte, sinken die Kosten des Automobilkonzerns bis zum Jahr 2031 um voraussichtlich $6.6 billion. Hintergrund sind die finalisierten, weniger strengen Vorgaben für den durchschnittlichen Flottenverbrauch in den Vereinigten Staaten.
Die Entscheidung der Behörde federt den regulatorischen Druck ab, unter dem traditionelle Autobauer beim Übergang zu emissionsärmeren Antrieben in Nordamerika stehen. Für Stellantis bedeutet die Anpassung der Verbrauchsstandards eine spürbare Reduzierung künftiger Belastungen, da zuvor drohende Strafzahlungen und teure Anpassungen im Modellportfolio in dieser Höhe nun nicht mehr anfallen.
Kooperation bei Fahrerassistenzsystemen
Parallel zu den regulatorischen Entwicklungen treibt der Konzern die Weiterentwicklung seiner Fahrzeugsoftware voran. Stellantis baut die Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Momenta aus. Die Vereinbarung sieht vor, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme für künftige Serienmodelle zu entwickeln.
Eingesetzt werden soll die Technologie bei den Marken Jeep und Peugeot sowie im Rahmen des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens von Stellantis mit Dongfeng. Der Rollout der Assistenzsysteme ist für die Märkte in China und Europa sowie weitere internationale Regionen vorgesehen. Mit dieser Allianz adressiert der Hersteller den wachsenden Wettbewerbsdruck bei automatisierten Fahrfunktionen über mehrere Kernmärkte hinweg.
Gemischtes Bild bei Investoren
Trotz dieser operativen Fortschritte bleibt die Stimmung am Kapitalmarkt angespannt. Zwar sah die Beteiligungsgesellschaft Peugeot Invest am Donnerstag positive Signale in den Ergebnissen des ersten Halbjahres von Stellantis. Die Kursentwicklung der Aktie bezeichnete das Unternehmen jedoch zugleich als enttäuschend.
Der Blick auf die Börsennotierung unterstreicht diesen Befund: Zwar legte das Papier am Montag um 0,3% auf 4,06 € zu, verzeichnete jedoch seit Jahresanfang einen Rückgang von 57%.
Vor allem die operative Entwicklung in Nordamerika und die Herausforderungen beim Hochlauf neuer Plattformen lasteten in den vergangenen Monaten schwer auf der Bewertung des Konzerns. Die nun bezifferten Kosteneinsparungen bei den US-Verbrauchsvorgaben liefern dem Management zumindest an der regulatorischen Front eine Atempause.
Stellantis-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Stellantis-Analyse vom 29. September liefert die Antwort:
Die neusten Stellantis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Stellantis-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Stellantis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...