Steyr Motors Aktie: 308 Millionen Auftragsbestand, EBIT bricht ein
Steyr Motors verzeichnet Rekordaufträge, kämpft aber mit Gewinneinbruch durch Logistikverzögerungen. Analysten bleiben optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz leicht gestiegen
- Gewinn halbiert sich
- Auftragsbestand auf Rekordniveau
- US Navy-Auftrag in Aussicht
Volle Auftragsbücher, schrumpfende Gewinne. Bei Steyr Motors klaffen im ersten Quartal 2026 operative Basis und bilanzielles Ergebnis auseinander. Der Spezialmotorenhersteller spürt die Auswirkungen globaler Konflikte direkt in der Kasse.
Logistik bremst das Ergebnis
Der Umsatz stieg leicht auf 11,7 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis brach parallel dazu von 2,1 Millionen auf 0,9 Millionen Euro ein. Ursache sind verschobene Auslieferungen nach Indien und in den Nahen Osten. Der Iran-Konflikt verzögert die Logistik.
Das Management gibt Entwarnung. Es handele sich lediglich um zeitliche Verschiebungen, nicht um Stornierungen. Die Nachfrage im Defense-Sektor treibt den Gesamtauftragsbestand auf den Rekordwert von 308 Millionen Euro. Davon gelten rund 200 Millionen Euro als fest vereinbart.
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Zukäufe und US Navy im Blick
Ab dem zweiten Quartal wird die übernommene BUKH voll konsolidiert. Erste Auswertungen deuten auf eine höhere Profitabilität als ursprünglich geplant hin. Für 2027 steht ein möglicher Folgeauftrag der US Navy über 500 Bootsmotoren im Raum.
An der Börse überwiegt die Skepsis. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 36,46 Euro und notiert damit unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts. Analysten von Alphavalue halten indes an ihrer Kaufempfehlung fest und rufen ein Kursziel von 61,67 Euro auf.
Für das Gesamtjahr hält CEO Julian Cassutti an der Prognose fest. Steyr Motors peilt weiterhin einen Umsatz zwischen 75 und 95 Millionen Euro an. Die operative Marge soll bei mindestens 15 Prozent liegen. Eine starke Performance im zweiten Halbjahr muss nun die entstandene Lücke schließen.
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