Die Steyr Motors Aktie legt zum Jahresstart über 2 Prozent zu und notiert aktuell bei 39,15 Euro. Der österreichische Motorenhersteller profitiert von technischen Kaufsignalen und einer wiedererstarken Nachfrage nach Rüstungswerten. Nachdem der Verkaufsdruck aus dem Vorjahr gewichen ist, rückt nun die psychologisch wichtige 40-Euro-Marke in greifbare Nähe.
Das Timing könnte kaum besser sein: Zum Wochenstart gelang der Aktie der Ausbruch über die 38-Tage-Linie bei 37,80 Euro – ein Signal, das nun durch die anhaltende Aufwärtsdynamik bestätigt wird.
Charttechnik gibt grünes Licht
Die technische Ausgangslage hat sich spürbar verbessert:
- Kurs: 39,15 Euro (+2,09 %)
- Ausbruch über 38-Tage-Linie bestätigt
- Momentum: Kurzfristige Erholung mündet in stabilen Aufwärtstrend
Der Verkaufsdruck, der Ende 2025 noch auf dem Titel lastete, ist gewichen. Aus Sicht der Charttechnik spricht wenig gegen eine Fortsetzung der Bewegung in Richtung 40 Euro und darüber hinaus.
Sektor zieht an – Steyr profitiert
Ein wesentlicher Kurstreiber ist das positive Umfeld für Verteidigungswerte. Zum Jahresauftakt 2026 fließt Kapital zurück in den Rüstungssektor. Investoren setzen auf anhaltend hohe Verteidigungsbudgets – ein Umfeld, von dem spezialisierte Zulieferer wie Steyr Motors direkt profitieren.
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Hinzu kommt: Der vollständige Ausstieg des Großaktionärs Mutares im November 2025 hat den Weg für eine breitere Marktplatzierung geebnet. Der sogenannte „Overhang“ – die Sorge vor großen Aktienpaketen, die jederzeit auf den Markt kommen könnten – existiert nicht mehr.
Verschobene Umsätze stützen Ausblick
Fundamental bleibt die Story intakt. Die im November angepasste Umsatzprognose für 2025 auf 48 bis 52 Millionen Euro war rein zeitlich bedingt: Verzögerungen bei Regierungsaufträgen verschieben Erlöse ins laufende Jahr 2026. Die Auftragsbücher sind gefüllt, die mittelfristigen Wachstumsziele bestätigt. Für das laufende Jahr wird eine Dividende von 0,55 Euro je Aktie erwartet.
Die Kombination aus technischer Stärke, sektoraler Rückenwind und solider Auftragslage bietet derzeit eine günstige Ausgangsbasis. Gelingt es, das Niveau über 39 Euro zu halten, dürfte der Weg nach oben charttechnisch frei sein. Anleger sollten allerdings die typische Volatilität im Scale-Segment einkalkulieren.
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