Strategy: 34.164 Bitcoin für 2,54 Mrd. Dollar
Strategy Inc. erwirbt 34.164 Bitcoin für 2,54 Mrd. Dollar und finanziert den Kauf über Aktienausgabe. Analysten warnen vor Verwässerung.

Kurz zusammengefasst
- Milliardenschwerer Bitcoin-Zukauf über Aktienverkauf
- Gesamtbestand steigt auf 815.061 Bitcoin
- Saylor erklärt Krypto-Winter für beendet
- Analysten warnen vor Verwässerungsrisiken
Strategy Inc. stockt seine ohnehin gewaltigen Krypto-Reserven weiter auf. Der Softwarekonzern investierte in der vergangenen Woche rund 2,54 Milliarden US-Dollar in Bitcoin. Das Management finanziert diesen Zukauf über die Ausgabe neuer Aktien. Die Folge: Ein wachsender Krypto-Schatz trifft auf Verwässerungsrisiken für Aktionäre.
Milliarden-Zukauf über neue Aktien
Laut einer Pflichtmitteilung erwarb Strategy exakt 34.164 weitere Bitcoin. Der Durchschnittspreis lag bei rund 74.395 US-Dollar pro Coin. Damit hält das Unternehmen nun insgesamt 815.061 Bitcoin.
Um diese Summe aufzubringen, nutzte der Konzern sein bestehendes Aktienprogramm. Zwischen Mitte und Ende April verkaufte Strategy fast 24 Millionen neue Anteilscheine. Dieser Schritt spülte die benötigten 2,5 Milliarden US-Dollar in die Kasse.
Saylor sieht Krypto-Winter beendet
Insgesamt investierte Strategy bislang gut 61 Milliarden US-Dollar in die Kryptowährung. Verwaltungsratschef Michael Saylor gab sich auf Social Media optimistisch. Er erklärte den Krypto-Winter kurzerhand für beendet.
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Die Börse reagierte zunächst mit deutlichen Kursgewinnen auf die Ankündigung. Zuletzt kühlte die Euphorie etwas ab. Am Freitag schloss die Aktie bei 145,42 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von 21 Prozent auf der Kurstafel.
Analysten warnen vor Verwässerung
Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich als Kaufkandidaten. Sie sehen weiteres Aufwärtspotenzial für den Kurs. Parallel dazu verweisen Experten auf die steigenden Finanzierungskosten. Die ständige Ausgabe neuer Aktien verwässert den Anteil der Altaktionäre.
Am 5. Mai präsentiert Strategy die Zahlen für das erste Quartal. Dann rückt das operative Softwaregeschäft wieder in den Fokus. Die hohe Volatilität von fast 66 Prozent bleibt der ständige Begleiter der Aktie.
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