Die Rechnung für Michael Saylors aggressive Bitcoin-Strategie ist da – und sie fällt brutal aus. Strategy meldete für das vierte Quartal einen nicht realisierten Verlust von 17,44 Milliarden Dollar auf seine digitalen Vermögenswerte. Der dramatische Wertverfall der Bitcoin-Bestände hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz des größten institutionellen Krypto-Investors.
Die Aktie des Unternehmens brach im Jahr 2025 um rund 47,5 Prozent ein. Anleger reagierten nervös auf die heftigen Schwankungen am Kryptomarkt, die sich direkt auf Bilanz und Ertragslage durchschlugen. Für das Gesamtjahr zum 31. Dezember 2025 summierte sich der unrealisierte Verlust auf 5,40 Milliarden Dollar.
Rechnungslegung wird zum Bumerang
Der massive Ergebniseffekt ist eine direkte Folge geänderter Bilanzierungsvorschriften. Strategy bewertet seine Bitcoin-Bestände seit dem vergangenen Jahr zum aktuellen Marktwert – jede Kursschwankung schlägt sich unmittelbar im Quartalsergebnis nieder. Was bei steigenden Kursen für Euphorie sorgte, entpuppt sich nun als zweischneidiges Schwert.
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Im Dezember musste das Unternehmen bereits seine Gewinnprognose für 2025 kappen. Als Grund nannte Strategy die schwache Entwicklung des Bitcoin-Preises. Der Krypto-Winter hinterließ seine Spuren nicht nur bei Strategy – zahlreiche Firmen mit digitalen Vermögenswerten auf ihren Bilanzen gerieten unter Druck.
Dollar-Reserve schrumpft dramatisch
Per 4. Januar 2026 lag der Bestand der USD-Reserve bei lediglich 2,25 Milliarden Dollar. Diese Barreserve dient als Puffer für Dividendenzahlungen auf Vorzugsaktien und zur Bedienung ausstehender Schulden. Die deutlich geschrumpfte Liquiditätsreserve dürfte die finanzielle Flexibilität des Unternehmens spürbar einschränken.
Saylors Treasury-Modell, bei dem das operative Geschäft faktisch zur Nebensache wurde und Bitcoin zur Hauptanlage avancierte, durchläuft seine bislang härteste Bewährungsprobe. Was lange als visionäre Strategie gefeiert wurde, materialisiert sich erstmals in voller Größenordnung als bilanzielles Risiko.
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