Strategy Aktie: 30 Prozent Verlust im Monat
Strategy verkauft erstmals seit 2022 Bitcoin, um Dividenden für Vorzugsaktionäre zu sichern. Analysten sehen das Finanzierungsmodell des Unternehmens unter Druck.

Kurz zusammengefasst
- Erster Bitcoin-Verkauf seit 2022
- Dividendenzahlung für Vorzugsaktionäre
- Kurs der Vorzugsaktie unter Nennwert
- Liquidität nur für sechs Monate
Zum ersten Mal seit 2022 greift das Unternehmen in seine Bitcoin-Reserven. Grund: Die Bardividende für Vorzugsaktionäre. Strategy verkaufte 32 Bitcoin im Wert von rund 2,5 Millionen Dollar – ein kleiner, aber symbolträchtiger Schritt.
Die Notwendigkeit zeigt sich am Kurs des STRC-Papiers. Strategy hatte ein Vorzugsaktienprogramm aufgelegt, das nahe am Nennwert von 100 Dollar handeln sollte. Stattdessen fiel der Kurs auf etwa 82,50 Dollar. Ein deutlicher Vertrauensverlust.
Liquiditätsengpass im sechsten Monat
Das Unternehmen pausierte daraufhin die Ausgabe neuer Vorzugsaktien. Die Botschaft ist klar: Der Markt will zu diesen Konditionen kein weiteres Papier. Analysten sehen darin einen Riss im Finanzierungsmodell.
Die Bargeldreserven des Unternehmens sind geschrumpft. Strategy hatte sie genutzt, um eigene Wandelanleihen zurückzukaufen – eine milliardenschwere Position. Zurück blieb eine Liquidität, die nach Einschätzung von Beobachtern nur noch für rund sechs Monate Dividenden reicht. Genau hier setzt der Bitcoin-Verkauf an.
Es geht um kleine Beträge. Der Gesamtbestand liegt bei über 846.000 Bitcoin. Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt rund 75.500 Dollar. Der Bitcoin-Kurs notiert aktuell bei etwa 62.000 Dollar – das Portfolio liegt unter Wasser.
Kursverfall und offene Fragen
Die Aktie selbst steckt in einer Talfahrt. Am Freitag schloss Strategy bei 98,66 Euro – ein Minus von 7,91 Prozent in der letzten Woche. Auf Monatssicht beträgt der Verlust rund 30 Prozent. Seit Jahresbeginn fehlen knapp 27 Prozent.
Der Kurs liegt damit 38 Prozent unter der 200-Tage-Linie. Ein klares Signal, dass der Abwärtstrend intakt ist. Das 52-Wochen-Hoch von 391,80 Euro liegt fast 75 Prozent entfernt. Die Volatilität liegt bei über 70 Prozent.
Bis 2027 hat sich Strategy mit seiner Kapitalinitiative „42/42“ ambitionierte Ziele gesetzt. Ob der Hebel aus Krediten, Vorzugsaktien und Bitcoin-Beständen trägt, ist offen. Der Verkauf von 32 Bitcoin liefert keine Antwort – aber er zeigt, wie knapp der Spielraum geworden ist.
Strategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strategy-Analyse vom 20. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Strategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Strategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...