Strategy Aktie: 818.869 Bitcoin nach Kauf
Strategy erwirbt erneut Bitcoin und finanziert den Zukauf über Aktienverkäufe. Der operative Verlust bleibt trotz Umsatzplus hoch.
Kurz zusammengefasst
- 535 Bitcoin für 43 Mio. Dollar gekauft
- Finanzierung durch Verkauf eigener Aktien
- Umsatzplus von 11,9 Prozent erzielt
- Hoher Verlust durch Bitcoin-Bewertung
Strategy hat seine Bitcoin-Käufe wieder aufgenommen. Der Konzern erwarb 535 Bitcoin für rund 43 Millionen Dollar und setzte damit die Pause bei den Zukäufen vorerst aus. Insgesamt hält das Unternehmen nun 818.869 Bitcoin.
Der jüngste Einkauf fällt kleiner aus als die wöchentlichen Käufe zuvor in diesem Jahr. Strategy bleibt aber bei seiner Linie: Bitcoin soll die zentrale Reserve des Unternehmens bleiben. Der durchschnittliche Einstiegspreis des Bestands liegt bei 75.540 Dollar je Coin.
Finanzierung über eigene Aktien
Finanziert wurde der Kauf über den Verkauf von 231.324 eigenen Aktien. Zwischen dem 4. und 10. Mai nahm Strategy damit 42,9 Millionen Dollar ein. Das passt zum gewohnten Muster des Hauses: Bitcoin-Käufe werden nicht aus einem klassischen Kassenbestand bezahlt, sondern über die Kapitalmarktseite gestemmt.
Parallel dazu prüft das Unternehmen Änderungen an seiner Kapitalstruktur. Eine Vorlage sieht vor, die Ausschüttung für die bevorzugten STRC-Aktien von monatlich auf halbmonatlich umzustellen. Über diesen Punkt sollen die Aktionäre bis Anfang Juni abstimmen.
Gewinn bleibt unter Druck
Operativ liefert Strategy ein gemischtes Bild. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 11,9 Prozent auf 124,3 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand aber ein Verlust von 12,54 Milliarden Dollar. Der Grund liegt vor allem in Buchverlusten aus der Bitcoin-Bewertung.
Trotzdem meldet das Unternehmen für das laufende Jahr eine Bitcoin-Rendite von 9,4 Prozent. Das zeigt, wie stark Strategy sein Geschäft inzwischen an der Entwicklung des Krypto-Bestands ausrichtet. Für klassische Bilanzleser bleibt das schwer verdaulich. Für Bitcoin-Anhänger ist es Teil des Modells.
Hohe Risiken, hohe Hebelwirkung
Der Markt schaut genau hin, weil das Konstrukt nur mit starker Finanzierung funktioniert. Strategy verfügt zwar noch über 2,21 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. Auf der anderen Seite stehen aber fällige Wandelanleihen von 8,2 Milliarden Dollar bis September 2027.
Die Aktie spiegelt diese Spannung klar wider. Mit 159,98 Euro liegt sie zwar 42,66 Prozent über dem Stand von vor 30 Tagen und rund 24 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt. Vom 200-Tage-Durchschnitt bei 182,39 Euro ist sie aber noch entfernt. Die hohe 30-Tage-Volatilität von 69,91 Prozent passt dazu.
Strategy bleibt damit ein direkter Hebel auf Bitcoin. Der Konzern kauft weiter zu, obwohl Gewinn und Finanzierung immer stärker von der gleichen Wette abhängen. Bis Anfang Juni wird zusätzlich die Abstimmung über die STRC-Ausschüttung zeigen, wie flexibel das Kapitalmodell noch erweitert werden soll.
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