Strategy (ehemals MicroStrategy) startet mit einem Plus von über 3,4% ins neue Handelsjahr. Während Bitcoin-Verluste die Bilanz belasten, sendet das Management mit einer höheren Vorzugsdividende ein Signal der Stärke. Gleichzeitig rechnen Analysten mit Milliarden-Verlusten im vierten Quartal – und bleiben dennoch optimistisch.
11% Rendite: Vertrauen trotz Gegenwind
Das Board hat die Dividende für die Vorzugsaktien („Stretch“, STRC) von 10,75% auf nun 11,00% angehoben. Die monatliche Ausschüttung beträgt etwa 0,916 USD je Aktie für die Periode bis Ende Januar 2026.
Marktteilnehmer werten den Schritt als bewusstes Zeichen finanzieller Stabilität. Indem das Unternehmen die Ausschüttung erhöht, kontert es Bedenken zur Liquidität. Trotz der Volatilität des zugrunde liegenden Bitcoin-Bestands demonstriert die Firmenkasse operatives Vertrauen.
Milliarden-Verlust im vierten Quartal erwartet
Für den bevorstehenden Q4-Bericht rechnen Investoren mit erheblichen Belastungen:
- Bitcoin-Einbruch: Der Kurs fiel im vierten Quartal 2025 um etwa 24-25%
- Aktienperformance: Die Strategy-Aktie selbst verlor rund 53% im gleichen Zeitraum
- Bilanzeffekt: Seit der Umstellung auf Fair-Value-Bilanzierung 2025 schlagen unrealisierte Verluste direkt auf das Ergebnis durch
Strategy hält aktuell etwa 672.497 BTC im Wert von rund 60 Milliarden USD. Die Marktkapitalisierung von circa 45 Milliarden USD liegt damit unter dem Nettoinventarwert (NAV) – eine Seltenheit, die wertorientierte Analysten aufhorchen lässt.
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Analysten sehen 705 USD
Trotz der schwachen Kursentwicklung Ende 2025 bleibt die institutionelle Einschätzung aggressiv optimistisch. Benchmark bekräftigte ein Buy-Rating mit Kursziel 705 USD für 2026. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass sich der Discount zum NAV schließt und die institutionelle Bitcoin-Adoption 2026 beschleunigt.
Andere Analysten sehen Potenzial für eine Neubewertung auf 500 USD, getrieben durch die Bilanzmechanik: Das Bitcoin-Treasury übertrifft mittlerweile die Reserven vieler Staaten und soll eine Kapitaleffizienz ermöglichen, die klassische Unternehmen nicht erreichen können.
Entscheidende Wochen stehen bevor
Mitte Januar steht die MSCI-Indexentscheidung an, die über Milliarden an passiven Zuflüssen entscheiden könnte. Technisch bewegt sich die Aktie in der kritischen Unterstützungszone um 150-158 USD. Ein Halten dieses Niveaus gilt als wichtig, um ein Abrutschen Richtung 120 USD zu verhindern. Ein Ausbruch über 180 USD würde dagegen signalisieren, dass der Boden gefunden ist.
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