Strategy Aktie: Frischer Analysten-Rückenwind
Texas Capital Securities empfiehlt Strategy mit einem Kursziel von 200 US-Dollar zum Kauf. Das Unternehmen finanziert seine Bitcoin-Käufe zunehmend über Vorzugsaktien, was zu hohen Dividendenverpflichtungen führt.

Kurz zusammengefasst
- Neue Kaufempfehlung mit Kursziel von 200 US-Dollar
- Finanzierung von Bitcoin-Käufen über Vorzugsaktien
- Hohe Dividendenverpflichtungen durch Finanzierungsmodell
- Ambitioniertes Ziel von einer Million Bitcoin bis 2026
Texas Capital Securities hat die Beobachtung von Strategy mit einer klaren Kaufempfehlung aufgenommen. Das neue Kursziel sorgt für Aufsehen, während das Unternehmen hinter den Kulissen seine Kapitalstruktur grundlegend umbaut. Um das ehrgeizige Ziel von einer Million Bitcoin bis Jahresende zu erreichen, nutzt das Management nun primär Vorzugsaktien als Finanzierungsinstrument.
Analyst Randy Binder von Texas Capital sieht deutliches Aufwärtspotenzial für den Titel. Mit einem Kursziel von 200 US-Dollar signalisiert die Einstufung eine erhebliche Unterbewertung auf dem aktuellen Niveau. Die Experten stützen ihren Optimismus auf die vergleichsweise solide Bilanz. Mit rund 2,25 Milliarden US-Dollar an Barreserven deckt das Unternehmen seine Zins- und Dividendenverpflichtungen für fast zwei Jahre ab. Das bietet ein wichtiges Polster, falls der Kryptomarkt in unruhiges Fahrwasser gerät.
Struktureller Wandel der Finanzierung
Dieser Puffer ist auch dringend nötig, denn Strategy verändert aktuell die Basis seiner aggressiven Bitcoin-Käufe. Letzte Woche übertraf die Ausgabe von Vorzugsaktien der STRC-Serie mit 1,18 Milliarden US-Dollar die Erlöse aus regulären Stammaktienverkäufen bei Weitem. Da die Stammaktie stark an Wert verloren hat, vermeidet das Management eine weitere Verwässerung der Anteile. Stattdessen wächst der Berg an Vorzugsaktien auf über 10 Milliarden US-Dollar an, was jährliche Dividendenverpflichtungen von mehr als einer Milliarde US-Dollar nach sich zieht.
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Erste Risse in diesem Modell werden bereits sichtbar. Die Vorzugsaktie notiert nach dem jüngsten Ex-Dividenden-Tag unter ihrem Nennwert von 100 US-Dollar. Kritiker warnen vor einem negativen Carry-Effekt, der bei einem anhaltenden Krypto-Bärenmarkt problematisch werden könnte. Auch die Stammaktie spiegelt diese Skepsis wider: Mit einem Schlusskurs von 117,30 Euro am Freitag hat das Papier seit Jahresbeginn 12,59 Prozent eingebüßt und sucht nach einem tragfähigen Boden.
Der Weg zur Krypto-Million
Trotz der wachsenden Verpflichtungen hält das Management an seinem ambitionierten Zeitplan fest. Bis Ende 2026 will Strategy eine Million Bitcoin in der Bilanz halten. Bei aktuellen Preisen erfordert dies wöchentliche Investitionen von über 500 Millionen US-Dollar.
Die Schere zwischen der Skepsis der Anleger und der Zuversicht der Wall Street bleibt dabei weit geöffnet. Während der Markt die wachsenden Dividendenlasten kritisch einpreist, liegt das durchschnittliche Kursziel der 13 Analysten mit über 349 US-Dollar weiterhin deutlich über der aktuellen Bewertung.
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