Strategy Inc., ehemals bekannt als MicroStrategy, bleibt seiner umstrittenen Strategie treu: Das Unternehmen kauft weiter Bitcoin – und zwar massiv. Zwischen dem 13. und 19. Februar 2026 erwarb der Softwarekonzern weitere 2.486 BTC für rund 168,4 Millionen Dollar. Das Besondere: Der Kauf erfolgte zu einem Durchschnittspreis von etwa 67.710 Dollar pro Coin – deutlich unter dem eigenen Einstandspreis von 76.027 Dollar. Doch während das Unternehmen seinen Bitcoin-Bestand auf insgesamt 717.131 BTC ausbaut, steht die Aktie massiv unter Druck.
Der größte Bitcoin-Halter der Welt
Strategy aus Tysons Corner, Virginia, ist mittlerweile der mit Abstand größte institutionelle Halter von Bitcoin weltweit. Die jüngsten Zukäufe unterstreichen die ungebrochene Überzeugung des Managements in die „Bitcoin-Standard“-These – unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Bei einem aktuellen Bitcoin-Kurs von etwa 68.000 Dollar sitzt das Unternehmen auf nicht realisierten Verlusten von über 5 Milliarden Dollar. Die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Einstandspreis und dem aktuellen Marktwert belastet die Bilanz erheblich.
Finanziert werden die Käufe über eine Kombination aus Aktienverkäufen am Markt (ATM-Programme) und der Ausgabe hochverzinslicher Vorzugsaktien. Diese Vorgehensweise ermöglicht es Strategy, operatives Kapital zu schonen – wirft jedoch Fragen zur Verwässerung der Altaktionäre auf.
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Aktie im freien Fall
Während Strategy weiter Bitcoin akkumuliert, verliert die Aktie dramatisch an Wert. Mit einem Minus von rund 65 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten gehört das Papier zu den schwächsten Titeln im Technologiesektor. Charttechniker identifizierten zuletzt eine „Bärenflagge“ – ein klassisches Muster, das auf weitere Kursverluste hindeutet. Anleger scheinen die hohe Hebelwirkung und Volatilität zu scheuen, die mit der Rolle von Strategy als Bitcoin-Proxy einhergehen.
Die Diskrepanz zwischen aggressivem Kaufverhalten und fallendem Aktienkurs offenbart eine Kluft: Das Management verfolgt eine langfristige Vision, während der Markt kurzfristig orientiert bleibt und die Korrelation zwischen Aktienkurs und Bitcoin-Performance im Blick behält. Strategy argumentiert, die Kapitalstruktur sei nachhaltig und die Schulden bis 2027 beherrschbar. Doch die Investoren bleiben skeptisch.
Hochriskante Wette
Mit der Strategie, während des Bitcoin-Kursrückgangs nachzukaufen, versucht Strategy, den durchschnittlichen Einstandspreis zu senken. Ob dieser Ansatz aufgeht, hängt entscheidend von der weiteren Entwicklung des Kryptomarktes ab. Solange Bitcoin unter 76.000 Dollar notiert, bleibt das Unternehmen in der Verlustzone – mit entsprechenden Auswirkungen auf das Anlegervertrauen.
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