Strategy hat in der Woche vom 9. bis 15. März erneut Bitcoin im Milliardenwert zugekauft — diesmal jedoch mit einer bemerkenswerten Verschiebung im Finanzierungsmodell. Erstmals übernahm das Vorzugsaktien-Instrument STRC die Hauptrolle bei der Finanzierung, während die Stammaktie in den Hintergrund trat.
Preferred Stock verdrängt Stammaktie
Der jüngste Kauf umfasst 22.337 BTC zu einem Durchschnittspreis von rund 70.194 US-Dollar pro Coin — der fünftgrößte Einzelkauf in der Unternehmensgeschichte. Finanziert wurde er zu 1,18 Milliarden Dollar über STRC-Emissionen, verglichen mit lediglich 396 Millionen Dollar aus Stammaktienverkäufen.
Der Hintergrund dieser Verschiebung liegt auf der Hand: Die Stammaktie hat seit ihrem Hoch mehr als 70 Prozent verloren. Weitere Verwässerung durch neue Aktienemissionen wäre teuer. Vorzugsaktien vermeiden genau das — sie schaffen Kapital, ohne neue Stammaktien auszugeben.
Wachsende Dividendenlast, vorhandene Puffer
Die Strategie hat ihren Preis. Bei einem Dividendensatz von 11,5 Prozent erzeugt die jüngste STRC-Emission jährliche Verpflichtungen von rund 135 Millionen Dollar. Die gesamte jährliche Dividendenlast des Unternehmens übersteigt damit die Marke von einer Milliarde Dollar.
Als Puffer hält Strategy rund 2,25 Milliarden Dollar in USD-Reserven. Allerdings zeigt das STRC-Instrument erste Schwächezeichen: Die Vorzugsaktie handelte drei Tage in Folge unter ihrem Nennwert von 100 Dollar. Analysten erwarten, dass Strategy den Dividendensatz um weitere 25 Basispunkte anheben könnte, um den Kurs zu stabilisieren.
Bitcoin-Bestand nähert sich 800.000 Coins
Mit dem jüngsten Kauf hält Strategy nun 761.068 BTC im Gesamtwert von rund 55,8 Milliarden Dollar. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten liegen bei etwa 75.696 Dollar pro Coin — leicht über dem aktuellen Marktpreis.
Das erklärte Ziel: eine Million Bitcoin bis Ende 2026. Für weitere Käufe stehen noch rund 34 Milliarden Dollar an verbleibendem Emissionsrahmen zur Verfügung.
Markt reagiert positiv
Die Aktie legte nach Bekanntgabe des Kaufs rund 6 Prozent zu und durchbrach dabei ihren 50-Tage-Durchschnitt — ein technisches Signal, das zuletzt für Rückenwind sorgte. Mit einem RSI von 75,6 bewegt sich der Titel allerdings bereits in überkauftem Terrain.
Die entscheidende Frage für die zweite Jahreshälfte 2026 ist, ob das STRC-Instrument unter wachsender Dividendenlast stabil bleibt — oder ob Strategy seinen Finanzierungsmix erneut anpassen muss, um das Akkumulationstempo aufrechtzuerhalten.
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