Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) kennt nur eine Richtung: Kaufen. Trotz der extremen Volatilität am Kryptomarkt und zuletzt deutlichen Kursverlusten der Aktie erteilte Executive Chairman Michael Saylor Spekulationen über mögliche Verkäufe eine klare Absage. Stattdessen nutzt das Unternehmen frisches Kapital, um die gigantischen Bitcoin-Bestände weiter aufzustocken.
Keine Verkaufsabsichten
In einem Interview am Dienstag trat Michael Saylor Gerüchten entgegen, das Unternehmen könnte gezwungen sein, Teile seiner Treasury-Bestände zu liquidieren. Strategy Inc. werde „keine Bitcoins verkaufen“, so die unmissverständliche Botschaft. Vielmehr bestätigte Saylor das Ziel, das digitale Asset quartalsweise weiter zu akkumulieren. Diese Strategie untermauert die Positionierung des Unternehmens als gehebelter Proxy für Bitcoin-Investments.
Kapitalerhöhung fließt in Krypto
Den Worten folgten unmittelbar Taten. Zwischen dem 2. und 8. Februar nutzte der Konzern sein Aktienangebotsprogramm, um rund 616.715 Anteilsscheine der Klasse A zu platzieren. Der Nettoerlös von knapp 89,5 Millionen US-Dollar floss fast vollständig zurück in den Markt: Für rund 90 Millionen US-Dollar erwarb Strategy Inc. weitere 1.142 Bitcoins zu einem Durchschnittspreis von etwa 78.815 US-Dollar. Damit wuchs der Gesamtbestand zum Stichtag 8. Februar 2026 auf 714.644 Einheiten an.
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Volatilität bestimmt den Takt
Die kompromisslose Wette auf die Kryptowährung sorgt an der Börse weiterhin für heftige Ausschläge. Zwar konnte sich das Papier nach den jüngsten Quartalszahlen und der bestätigten Strategie kurzzeitig um fast 33 Prozent von den lokalen Tiefstständen lösen, doch die Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis bleibt das dominierende Risiko. Aktuell notiert die Aktie bei 108,25 Euro und verzeichnet auf 12-Monats-Sicht ein Minus von rund 65 Prozent.
Für Anleger bleibt die Situation unverändert riskant. Während das klassische Softwaregeschäft stabile Margen liefert, überlagern die massiven Schwankungen der Bitcoin-Bestände die operative Entwicklung. Solange die Marktkapitalisierung fast ausschließlich an der Performance des digitalen Assets hängt, dürfte die hohe Volatilität das prägende Merkmal der Aktie bleiben.
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