Ströer Aktie: 5,4 Prozent Wachstum in Out-of-Home

Nach wochenlangem Hin und Her um ein mögliches Übernahmekonsortium scheint sich die Lage bei Ströer zu beruhigen. Die Aktie notiert am Freitag bei 37,48 Euro und damit knapp unter dem Schlusskurs vom Vortag. Seit Jahresbeginn steht ein minimales Plus von 0,62 Prozent zu Buche – weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 55,40 Euro.
Derweil blicken Analysten wieder auf die operative Substanz. Und die gibt durchaus Grund zur Zuversicht.
Robustes Quartal trotz Konsumschwäche
Das erste Quartal 2026 lief für den Kölner Werbespezialisten solide. Der Konzernumsatz stieg organisch um 1,1 Prozent auf 496 Millionen Euro. Das Kerngeschäft Out-of-Home Media legte mit plus 5,4 Prozent auf 221 Millionen Euro besonders deutlich zu. Treiber ist die digitale Außenwerbung, die im Vorjahresvergleich um 12 Prozent zulegte.
Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf 119 Millionen Euro – im Vorjahr waren es 117 Millionen. Auch der bereinigte Free Cashflow zeigte eine deutliche Erholung: von minus 35,1 auf minus 9,7 Millionen Euro.
Bernstein Research bewertet die Entwicklung als „alles in der Spur“. Die Analysten bleiben bei „Market-Perform“ mit einem Kursziel von 36 Euro. Die Digitalisierung im Außenwerbemarkt gebe dem Geschäftsmodell Stabilität. Für deutliche Kursphantasie reiche das aktuell aber nicht – die Bewertung bilde die positiven Faktoren bereits ab.
Hauptversammlung im Fokus
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Hauptversammlung im Juni. Dort entscheiden die Aktionäre über die vorgeschlagene Dividende von 1,85 Euro je Aktie. Zudem läuft das angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 50 Millionen Euro – ein Signal, das der Kursentwicklung zusätzlichen Rückenwind geben könnte.
Stand heute, 17. Oktober: Ströer – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Ströer investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 17. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.