Sumitomo Osaka Cement vollzieht den angekündigten Kurswechsel. Während die Stilllegung eines Kohlekraftwerks in Japan Millionenbelastungen verursacht, sichert sich der Konzern gleichzeitig Wachstumschancen auf den Philippinen. Welche Auswirkungen hat diese Neuausrichtung auf die langfristige Profitabilität?
- Sonderbelastung: 2,91 Mrd. Yen Abschreibung im dritten Quartal
- Anlagenstopp: Kraftwerk Ako geht Ende März 2026 vom Netz
- Wachstum: 15-prozentige Beteiligung an Philcement Corp. abgeschlossen
- Hintergrund: Anpassung an das japanische Emissionshandelssystem (GX-ETS)
Millionenbelastung durch Kraftwerksschließung
Der Konzern verbucht für das am 31. Dezember abgelaufene dritte Quartal einen außerordentlichen Verlust von 2,91 Milliarden Yen. Diese Abschreibung betrifft das Kohlekraftwerk Ako, das bisher die Stromversorgung der eigenen Zementproduktion sicherstellte.
Hintergrund ist die geplante Stilllegung der Anlage bis Ende März 2026. Das Unternehmen reagiert damit auf das neue japanische Emissionshandelssystem GX-ETS. Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur CO2-Neutralität, da sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für kohlebasierte Energieerzeugung in Japan deutlich verschärfen.
Expansion auf den Philippinen
Parallel zum Rückzug aus der Kohleenergie stärkt Sumitomo Osaka Cement seine Präsenz in Südostasien. Am 19. Januar schloss das Unternehmen den Erwerb einer 15-prozentigen Minderheitsbeteiligung an der Philcement Corp. ab, einer Tochtergesellschaft der PHINMA-Gruppe.
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Die Investition soll Philcement dabei unterstützen, die Produktionskapazitäten auf den Philippinen auszuweiten. Für den japanischen Konzern bedeutet dieser Schritt einen verbesserten Zugang zu einem wachsenden regionalen Markt und eine stabilere Lieferkette für Klinker.
Marktumfeld und Ausblick
Trotz der aktuellen Sonderbelastung bleibt die Gewinnprognose für das im März endende Geschäftsjahr bestehen. Das Management hatte die Abschreibung bereits in der im November aktualisierten Prognose berücksichtigt.
Das heimische Marktumfeld bleibt durch Arbeitskräftemangel im Bausektor und steigende Kosten herausfordernd. Im Rahmen des mittelfristigen Managementplans fokussiert sich das Unternehmen daher verstärkt auf margenstarke Bereiche wie Elektronikmaterialien und Komponenten für die optische Kommunikation der nächsten Generation.
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