SunHydrogen schaltet bei seiner Wasserstoff-Technologie einen Gang höher. Das Unternehmen hat mit CTF Solar aus Dresden einen verbindlichen Vertrag für Technologie- und Fertigungsdienstleistungen unterschrieben. Damit rückt der Schritt aus dem Labor in klar definierte Produktionsabläufe näher – inklusive Budgetrahmen und Meilensteinen.
Doch wie konkret ist dieser Sprung Richtung Industrialisierung?
- Partner: CTF Solar GmbH (Tochter von CNBM)
- Vertragsvolumen: bis zu 2 Mio. Euro (als „Fee-for-Service“ nach Meilensteinen)
- Startzahlung: 500.000 Euro Vorschuss
- Ziel: 1.000 vollformatige Wasserstoff-Module
- Modulgröße: 1,92 m²
- Ort: Dresden
Der Vertrag: 1.000 Module als Testlauf
Der Vertrag wurde am CTF-Solar-Standort in Dresden finalisiert. Geplant ist ein strukturiertes Programm zur Herstellung von 1.000 Modulen in Originalgröße. Die Leistungen umfassen Engineering, Prozessentwicklung und eine Pilotfertigung.
Kernpunkt: SunHydrogen will eigene Pilotdaten in einen skalierbaren Industrieprozess übersetzen. Die 1,92-Quadratmeter-Panels sollen dabei vor allem zeigen, ob Ausbeute, Effizienz und Wiederholgenauigkeit in einem kontrollierten Fertigungsumfeld verlässlich erreichbar sind – Kennzahlen, die später für den kommerziellen Einsatz entscheidend sind.
Vom MoU zum bezahlten Fahrplan
Der jetzt unterschriebene Vertrag folgt auf ein Memorandum of Understanding, das im November 2025 erweitert wurde. Mit dem Wechsel zu einer bezahlten Servicevereinbarung wird der Fertigungsfahrplan verbindlicher abgesteckt.
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Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von SunHydrogen-CEO Tim Young und CTF-Solar-CEO Bastian Siepchen. CTF Solar bringt dabei Erfahrung aus der Dünnschicht-Solarfertigung ein, um die Serienherausforderungen bei SunHydrogens photoelektrochemischen (PEC) Bauteilen zu adressieren. Kurzfristig steht die Lieferung der 1.000 Module im Fokus – sie sollen als Basis für größere Feldtests dienen.
Einordnung: Zeitplan klarer, Umsatz noch nicht in Sicht
Mit dem finanzierten Fertigungsvertrag wird die geplante Mittelverwendung und der operative Zeitablauf greifbarer. Gleichzeitig bleibt SunHydrogen laut Text ein Entwickler ohne Umsätze: Im Mittelpunkt steht weiter der Nachweis der „Sunlight-to-Hydrogen“-Effizienz im kommerziellen Maßstab.
Die Beteiligung eines Industriepartners über die CNBM-Tochter CTF Solar erhöht vor allem die Fertigungs-Perspektive: Entscheidend wird nun, ob die Pilotserie die angestrebten Produktionskennzahlen bei Ausbeute, Effizienz und Reproduzierbarkeit tatsächlich bestätigt.
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