SunHydrogen muss in den kommenden Wochen liefern. Nach dem Start der ersten Wasserstoff-Panels im Pilotprojekt in Austin geht es jetzt um eine heikle Frage: Läuft die nächste Panel-Serie stabiler – oder bleiben die Schwankungen ein Bremsklotz?
Denn das Unternehmen hat zwar erstmals unter freiem Himmel Wasserstoff erzeugt, zugleich aber technische Abweichungen bei den ersten Einheiten eingeräumt. Parallel baut SunHydrogen die Fertigungspartner aus, um den Sprung von Prototypen hin zu industriell herstellbaren Modulen zu schaffen.
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Erste vier Panels in Austin in Betrieb, Wasserstofferzeugung mit natürlichem Sonnenlicht bestätigt
– „Performance variation“ bei den ersten Einheiten, Ursache in einem Fertigungsschritt bei den Solarsubstraten gefunden
– Nächste Panels sollen im Februar in Austin in Betrieb gehen
– Zweijahresvertrag mit CTF Solar GmbH: bis zu 1.000 Module, Volumen rund 2 Mio. Euro
Austin: Erster Praxisnachweis – aber mit Streuung
In einem Aktionärs-Update von Ende Januar bestätigte CEO Tim Young die Inbetriebnahme der ersten vier Wasserstoff-Panels am Standort Austin, Texas. Damit gelang der Schritt aus dem Labor in reale Outdoor-Bedingungen: Die Module konnten Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht erzeugen.
Allerdings meldete SunHydrogen Leistungsabweichungen zwischen den Einheiten. Die Teams führten das auf eine konkrete Fertigungsroutine bei den Solarsubstraten zurück. Als Reaktion kündigte das Unternehmen Korrekturen an, um die Prozesskontrolle zu verschärfen.
Entscheidend ist nun die Umsetzung: Die nächste Panel-Charge soll im Februar ans Netz gehen. Diese Inbetriebnahme gilt als wichtiger Test, ob die Maßnahmen die Stabilität und die Konstanz der Ausbeute verbessern.
CTF Solar: Der Schritt Richtung Skalierung
Um Präzision und Skalierbarkeit in der Produktion voranzutreiben, hat SunHydrogen einen zweijährigen „Technology and Manufacturing Services“-Vertrag mit CTF Solar GmbH geschlossen, einer Tochter der China National Building Materials (CNBM) Group.
Kernpunkte der Vereinbarung:
– Investitionsvolumen von etwa 2 Mio. Euro
– Fertigung von bis zu 1.000 Full-Size-Modulen (1,92 m²)
– Fokus nicht nur auf Einzeloptimierung, sondern auf statistische Validierung von Ertrag und Effizienz
Damit soll die Lücke zwischen Pilot-Prototypen und serienfähigen, kommerziell produzierbaren Einheiten kleiner werden.
Was als Nächstes zählt
Kurzfristig richtet sich die Aufmerksamkeit auf die im Februar geplante Inbetriebnahme weiterer Panels in Austin. Entscheidend wird sein, ob die zuvor identifizierte Fertigungsvarianz tatsächlich behoben ist. Gelingt das, würde das die Korrekturmaßnahmen untermauern und den Weg für die größere Fertigungsserie von bis zu 1.000 Modulen im Rahmen des CTF-Solar-Vertrags konkretisieren.
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